Gegen Abschiebungen, Rassismus, Faschismus und Krieg - Bleiberecht und gleiche Rechte für Alle



SOS Mediterranee Hilferuf Video vom 7.Juli 21


Seawatch Video mit den wichtigsten Forderungen

We declare! The situation of people fleeing at the EU's external borders and in the Mediterranean Sea is unacceptable. Hundreds have already lost their lives this year. Tens of thousands are suffering under the undignified conditions.

Let‘s show the current and the upcoming German federal government that we won‘t accept human rights violations and that we are willing to take people in.

Human rights are non negotiable! #LeaveNoOneBehind



#unverhandelbar!

Wir klagen an! Die Lage von flüchtenden Menschen an den EU-Außengrenzen und im Mittelmeer ist nicht hinnehmbar. Hunderte haben bereits in diesem Jahr ihr Leben verloren. Zehntausende leiden unter den unwürdigen Zuständen.

Zeigen wir dieser und der zukünftigen Bundesregierung, dass wir Menschenrechtsverletzungen nicht akzeptieren können und dass wir zur Aufnahme geflüchteter Menschen bereit sind.

Menschenrechte sind #unverhandelbar!Mehr Informationen und unsere Petition für den Schutz der Rechte von Menschen sowohl auf ihrer Flucht als auch nach ihrer Ankunft in Deutschland findest Du hier: https://unverhandelbar.jetzt/

Crimes of the European Border and Coast Guard Agency Frontex in the Central Mediterranean Sea

SEA-EYE 4: Endlich ein sicherer Hafen für über 400 Menschen

171 Aufrufe20.05.2021

SEA-EYE 4: Die erste Rettungsmission



141 Aufrufe
22.05.2021

»Ärzte ohne Grenzen« starten Seenotrettung mit eigenem Schiff

Nach Angaben von Ärzte ohne Grenzen erreichten 2021 bislang fast 13.000 Flüchtlinge die italienische Küste. Mindestens 555 starben bei dem Versuch der Überfahrt oder werden vermisst, wie es weiter hieß. In der gleichen Zeit seien mehr als 7.000 Geflüchtete und Migranten von der durch die EU-unterstützten libyschen Küstenwache abgefangen und gewaltsam nach Libyen zurückgebracht worden.


Heute,27.April 21,  hat die #OceanViking in internationalen Gewässern vor Libyen 236 Menschen von 2 überbesetzten Booten in Seenot gerettet.
Mehrere waren geschwächt & dehydriert, Frauen haben leichte Treibstoff-Verbrennungen erlitten und Dämpfe eingeatmet. 114 Minderjährige sind unbegleitet.


Sea-Watch

Hilf uns Leben retten!


Mit Deiner Fördermitgliedschaft können wir uns auch weiterhin dafür einsetzen, dass das zentrale Mittelmeer nicht zur menschenrechtsfreien Zone wird.


Seawatch über die Festsetzung der "Seawatch 3"

Die NGO Sewatch betreibt Seenotrettung im Mittelmeer. Immer wieder wird die Arbeit der Aktivist*Innen von den italienischen Behörden behindert. Nun ist das Schiff „Seawatch 3“ in Italien festgesetzt.

Das Schiff „Seawatch 3“ der Hilfsorganisation Seawatch wurde von den italienischen Behörden festgesetzt. Im Juni wurde nach der Rettung von 211 Menschen die Weiterfahrt untersagt. Einer der absurden Vorwürfe: Das Seawatch Team habe zu viele Menschen gerettet. Die Italienische Küstenwache ignoriert ein Urteil des Gerichts in Palermo und versucht weiterhin die Seenotrettung zu blockieren und Fluchtwege zu versperren. Doch welchen rechtlichen Rahmen gibt es für die Seawatch Aktivist*innen und mit welchen Repressionen muss man rechnen? Darüber sprach Timo Möller mit Mattea, Pressesprecherin und kulturelle Mediatorin bei Seawatch.     


Zweiter Jahrestag der Rettung von 108 Menschen durch das Cargoschiff »El Hiblu 1«:
Drei jungen Menschen droht in Malta lebenslange Haft, weil sie sich gegen einen drohenden illegalen Pushback gewehrt und die Besatzung der El Hiblu 1 überredet haben, sie und 105 weitere aus Seenot Gerettete nach Malta statt nach Libyen zu bringen. Damit wurde durch friedlichen Protest und im Dialog mit der Besatzung ein völkerrechtswidriger Pushback verhindert.

Nun sitzen einmal mehr Menschen nur deshalb auf der Anklagebank, weil sie sich der europäischen Abschottung widersetzt und auf ihr grundlegendes Asylrecht bestanden haben. Wie in vielen anderen Fällen werden Flucht und Solidarität politisch motiviert kriminalisiert und
zum Verbrechen erklärt. Das tatsächliche Verbrechen aber ist die Migrationspolitik der Entrechtung, der Pushbacks, des Sterbenlassens und der Militarisierung der EU-Außengrenzen. Das Verbrechen war die Anweisung, die 108 aus Seenot geretteten Menschen nach Libyen
zurückzubringen und sie so schwersten Menschenrechtsverletzungen auszusetzen – nicht aber der friedliche Protest dagegen. Die Anklage gehört auf der Stelle fallengelassen. Auf die Anklagebank gehören die Verantwortlichen  der EU.

Michel Brandt (Linke), stellvertretender Vorsitzende des Migrationskomitees im Europarat, jW 27.Märt 21


Kommentar: "Die Falschen stehen vor Gericht"

Anklage gegen Seenotretter

Aktive mehrerer Organisationen fürchten Haftstrafen von bis zu 20 Jahren


Neben dem Retten und Beschützen von Menschen aus Seenot ist eines der erklärten Ziele von SOS MEDITERRANEE, die Schicksale der Geretteten zu dokumentieren. Unter der Kategorie „Stimmen der Geretteten“ veröffentlicht SOS MEDITERRANEE regelmäßig Augenzeugenberichte von Geflüchteten.


Sea-Watch

27.Febr 21

102 Menschen in zweiter Rettungsoperation an Bord genommen


Unsere Sea-Watch 3 hat in den frühen Morgenstunden einen weiteren Seenotfall gesichtet. Obwohl ein Schlauch des Bootes bereits Luft verloren hatte, konnte die Situation stabilisiert und die Menschen schließlich mit unseren Schnellbooten sicher auf die Sea-Watch 3 gebracht werden. Dort werden sie von unserem medizinischen Team versorgt, da viele von ihnen Treibstoffverbrennungen durch die gefährliche Mischung von Meerwasser und Benzin im Schlauchboot erlitten.




Heute vor einem Jahr sind 91 Menschen im Mittemeer in Seenot geraten - Bis heute fehlt von ihnen jede Spur

"Heute vor einem Jahr, am 9. Februar 2020, kontaktierten 91 Menschen von einem schwarzen Schlauchboot aus das Alarm Phone. Sie befanden sich vor der Küste Libyens in Seenot, ihr Boot drohte zu sinken. Alarm Phone kontaktierte die italienischen und maltesischen Behörden, sowie die sogenannte libysche Küstenwache und gab die GPS-Koordinaten der Menschen weiter. Kurze Zeit später konnte Alarm Phone ein letztes Mal mit den Menschen sprechen. Seitdem fehlt von ihnen jede Spur. Die 91 Menschen gehören zu jenen ungezählten Todesopfern im Mittelmeer, die niemals in offiziellen Statistiken auftauchen. Die staatlichen Behörden suchen nicht nach ihnen, es gibt keine umfangreichen Such- und Rettungsaktionen.

Das Alarm Phone konnte gemeinsam mit Angehörigen und Freund*innen 62 der 91 Menschen am 9. Februar 2020 verschollenen Menschen Namen und Gesicht geben. In Dafur findet heute eine Gedenkveranstaltung statt.

Nach Ansicht der EU war die von ihr ausgebildete und finanzierte sogenannte libysche Küstenwache für den Fall der 91 Menschen verantwortlich. Diese jedoch teilte dem Alarm Phone mit, dass sie keine Rettungsaktion starten werden, da die Lager in Libyen voll seien. Trotzdem ignorierten sämtliche europäische Behörden die wiederholten Notrufe des Alarm Phone. Einen Monat später dann ignorierten sie einen offenen Brief von Angehörigen und Freund*innen, in dem um Aufklärung gebeten wird – keine einzige Behörde reagierte.
Ich habe am 28. Februar und 6. März in schriftlichen Fragen die Bundesregierung nach ihrem Kenntnisstand gefragt. Die Antwort: Man bemühe „sich um die Aufklärung des Vorfalls“ und stehe dazu „im engen Austausch mit den libyschen Behörden sowie mit Nichtregierungsorganisationen.“ (Drucksache 19/17630) Warum aber stand die Bundesregierung nicht im Austausch mit der Frontex-Zentrale in Warschau, die über die flächendeckende Überwachung des Mittelmeer-Raums mit Satelliten, Drohnen und Flugzeugen jederzeit hochaufgelöste Bilder von jedem Fleck des Meeres in Echtzeit erhalten kann – insbesondere dann, wenn ihnen die Koordinaten mitgeteilt werden? Im Dezember jedenfalls sendet Frontex dem Alarm Phone nach Monaten anhaltenden politischen Drucks schließlich ein Luftbild vom 9. Februar 2020. Darauf zu sehen ein luftentleertes schwarzes Schlauchboot nahe der letzten Position der 91 Menschen.

Manchmal fällt es schwer, die Trauer und Wut über die Politik des Sterbenlassens der EU in Worte zu fassen. Deshalb gedenken wir heute der 91 Menschen und sind in Gedanken bei den Verstorbenen und ihren Angehörigen und Freund*innen." Michel Brandt Linksfraktion im Bundestag


PM Sea-Watch, 25.1.21


Die vergangene Woche hat wieder einmal gezeigt, wie unverzichtbar zivile Seenotrettungsschiffe sind - und wie tödlich ihre Blockade.



Es waren ca. 1000 Menschen auf 14 Booten in Seenot, 2 davon erlitten Schiffbruch, wobei mindestens 60 Menschen ertranken, die 92 Überlebenden der beiden Schiffbrüche und mehr als 300 weitere Menschen wurden illegal nach Libyen zurückgeschleppt - teilweise konnte unser Aufklärungsflugzeug Moonbird die Pull-Backs dokumentieren - oder mussten auf eigene Faust zurückkehren. Der Ausgang eines Bootes mit ca. 55 Menschen an Bord ist noch unbekannt.



Die Ocean Viking von SOS MEDITERRANEE , das einzige zivile Rettungsschiff im Mittelmeer in der vergangenen Woche, rettete in 3 Einsätzen 374 Überlebende, die nun in Augusta, Italien, von Bord gehen dürfen. 75 Menschen wurden von dem Handelsschiff Asso30 gerettet und ein Boot mit 45 Menschen kam in Lampedusa an, gerettet von der Italienischen Küstenwache an der Grenze der italienischen Hoheitsgewässer.



So ironisch wie fatal: Blockierte Schiffe wie unsere Sea-Watch 4 erhielten von den italienischen Behörden eine NAVTEX (Navigational Text Message) über einen Seenotfall. Aber Italien muss die Menschen in Seenot selbst retten – erst recht solange es die Schiffe, die dazu bereit sind, nicht freigibt! #FreeTheShips



Sea-Eye – Wir retten Menschen aus Seenot. Retten Sie mit.

Europas Grenzen, die tödlichsten der Welt

Liebe Freund*innen von Sea-Eye,

zum Ende des Jahres möchten wir allen Menschen danken, die gemeinsam mit uns und den anderen Seenotrettungsorganisationen für jedes einzelne Menschenleben auf dem Meer gekämpft haben. Insgesamt konnte Sea-Eye in diesem Jahr genau 361 Menschenleben retten. Wir hätten noch viel mehr Menschen helfen können, wenn wir nicht mit italienischen Behörden über die Anzahl unserer Toiletten an Bord der ALAN KURDI streiten müssten. Weil die Politik Rettungsschiffe blockiert, bleibt Europas Grenze die tödlichste Grenze der Welt.

Bei dem Versuch, Europa im Jahr der Pandemie zu erreichen, verloren laut IOM insgesamt 1.545 Menschen ihr Leben. Die Vereinten Nationen sagen aber auch, dass die Dunkelziffer um ein Vielfaches höher sein könnte. Die offizielle Statistik ist also möglicherweise nur die Spitze eines ganz schrecklichen Eisberges, an dem die sogenannten Werte Europas bitter zerschellen.

Um nicht zu verzweifeln, müssen wir dankbar für das Erreichte sein. Sea-Eye hat auch unter schwierigsten Bedingungen 361 Menschenleben gerettet. Wir bauen ein neues Rettungsschiff und haben neue Partnerorganisationen gewonnen. Wir haben 20 Lokalgruppen aufgebaut, die allein im Dezember über 63.000€ Spenden gesammelt haben. Unsere hauptamtlichen Mitarbeiter*innen haben sich großartig eingearbeitet und auf der SEA-EYE 4 arbeiteten auch an Weihnachten rund 50 ehrenamtliche Werftheld*innen an unserem neuen, wichtigsten Rettungsmittel. Wir danken allen, die uns in diesem Jahr zur Seite gestanden haben, und zählen auch im nächsten Jahr auf Sie.

Denn im kommenden Jahr muss Sea-Eye weit mehr als 3 Millionen Euro Spenden sammeln, um beide Schiffe betreiben zu können. Vor dem Hintergrund dieses Bedarfs verblasst auch unser Spendenrekord im laufenden Dezember. Wir haben allein in diesem Monat mehr als 300.000€ Spenden erhalten und werden das Jahr 2021 mit über 2.000.000€ Spenden abschließen. Ihre Spende ist bei uns gut aufgehoben, denn gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen sorgen wir dafür, dass Ihre Spende Menschenleben retten wird. Dafür kämpfen rund 600 Vereinsmitglieder von Sea-Eye. Und wir werden mehr. Wir werden lauter, stärker und wir geben nicht auf. Wenn Sie uns weiterhelfen.

Ein gesundes, neues Jahr für Sie und Ihre Familie!    Ihr Gordon Isler, Vorsitzender Sea-Eye                                                               


 

»Open Arms« sucht für 265 BootsmigrantenInnen im Mittelmeer einen Hafen

... Die Seenotretter hatten die Männer, Frauen und Kinder aus Holzbooten vor dem nordafrikanischen Land Libyen aufgenommen. Die Rettung von 169 Menschen fand nach Angaben von »Open Arms« am Silvestertag statt. Am Samstag kamen bei einem zweiten Noteinsatz 96 Bootsmigranten dazu. Viele der Geretteten stammten aus Eritrea, hieß es. ...


»So schnell wie möglich wieder Menschen retten«

Hilfe auf dem Mittelmeer: Schiff »Ocean Viking« wieder einsatzbereit. Lage für Geflüchtete bleibt lebensbedrohlich. Ein Gespräch, jW 29.12.20


Mindestens 20 Tote bei Bootsunglück vor tunesischer Küste ND 26.12.20

... 2019 starben dabei nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) mehr als 1200 Menschen. Von Januar bis August des laufenden Jahres hatte die IOM mehr als 900 Todesfälle gezählt. ...


»Open Arms« startet neuen Einsatz im Mittelmeer

Seenotretter brechen von Barcelona aus zu ihrer mittlerweile 79. Mission auf

Ocean Viking wieder frei!

... Hunderte Menschen sind in den vergangenen Monaten im Mittelmeer ertrunken, von denen wir und andere blockierte Seenotrettungsorganisationen viele hätten retten können. ...22.Dez 20

Seawatch: Als Fördermitglied Leben retten!


Zivile Seenotrettung der iuventa10 kriminalisiert "Schiffe werden in Italien beschlagnahmt, neue Schiffe werden rausgeschickt"


1. DezemberDie Crew des zivilen Seenotrettungsschiffs iuventa10 wird Menschenschmuggel vorgeworfen. Bei bisherigen Aktionen wurden rund 14.000 Menschen gerettet.

Sea-Watch 24. November 20:  Illegale Pushbacks

Moonbird - Irini 10.10.2020 ~ 130 Menschen werden illegal nach Libyen zurückgeschleppt – und die EU macht mit. Unsere Moonbird Crew wurde Zeugin eines Fliegers der EU-geführte Marinemission EUNAVORMED IRINI, der sich weigerte bei einer Rettung zu intervenieren und stattdessen dabei zusah, wie Menschen in ein Kriegsland zurückgeschleppt wurden.  Gemäß der Genfer Flüchtlingskonvention dürfen keine Menschen in Staaten zurück gebracht werden, in denen ihnen Folter oder andere schwere Menschenrechtsverletzungen drohen. Libyen ist ein solcher Ort. ... weiterlesen

https://www.facebook.com/seawatchprojekt/videos/436722241062698

Neues Bündnisschiff SEA-EYE 4

In den vergangenen 3 Wochen starben mehr als 500 Menschen an Europas Grenzen. Nur ein einziges Rettungsschiff war im Einsatz. Was kann Europa tun? Die Erfahrungen dieser schweren Tage zeigen, dass es viel mehr Rettungsschiffe braucht! Zusammen mit unserem Partner United4Rescue geben wir deshalb eine klare Antwort auf diese Frage: Wir senden das zweite Bündnisschiff SEA-EYE 4 ins Mittelmeer.

Um ein Rettungsschiff zu kaufen und umzubauen, braucht es sehr viel Geld und sehr viel Unterstützung. Sea-Eye und United4Rescue erhalten schon jetzt Unterstützung von über 600 Bündnispartnern. Doch um möglichst viele Menschen vor dem Ertrinken zu retten und das Schiff bis zum Beginn des neuen Jahres ins Mittelmeer zu senden, brauchen wir noch viel mehr Spender*innen. Denn man lässt keine Menschen ertrinken. Punkt.


Operation Moonbird - Ein Film über Seenotrettung aus der Luft

"Ein Mensch schwimmt im offenen Meer um sein Leben. Ein europäisches Handelsschiff macht die Motoren an und fährt von ihm weg. Ein Pilot des zivilen Luftaufklärungsflugzeugs ermahnt den Kapitän und redet ihm ins Gewissen. Ausgang unbekannt."

So die Selbstbeschreibung eines Filmes von Dustin Lose. Radio Corax sprach mit Lose über seinen Dokumentarfilm "Operation Moonbird", der im Zuge des (diesjährig auch digitalen) Dokumentarfestivals in Leipzig zu sehen ist.
Operation Moonbird gewann dabei auch den "Young Eyes Film Award".


Aktuelle Situation der Seenotrettung im Mittelmeer - Gespräch mit Mission Lifeline

Was tun, um das Sterben im Mittelmeer zu beenden


Wir schützen
das Menschenrecht auf Leben.

Wir engagieren uns,
informieren und solidarisieren.

Wir sind da, weil Menschenrechte
nicht an den europäischen Außengrenzen enden.

Wir sind da, wo wir gebraucht werden:
wir suchen nach Menschen in Seenot, ziehen sie
aus dem Wasser, versorgen sie und bringen sie an
einen sicheren Ort.


Sea-Eye befindet sich im größten Projekt seiner Vereinsgeschichte und erhält nun Unterstützung durch die UNO-Flüchtlingshilfe für die Einrichtung des Bordhospitals der GHALIB KURDI. Zur rechten Zeit, denn die Arbeiten am neuen Rettungsschiff laufen auf Hochtouren.

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Die neue Podcast-Reihe rund um die Themen Sea-Eye, ALAN KURDI und die Seenotrettung ist gestartet. Sophie berichtet von aktuellen Themen und beantwortet Ihre Fragen.
Jetzt reinhören


Im kommenden Monat bieten wir Ihnen weitere Veranstaltungen der Sea-Eye Academy zum Thema Seenotrettung und Positionen an Bord.
Jetzt anschauen


Ihre Dauerspende ermöglicht unsere lebensrettenden Einsätze. Seit der Vereinsgründung im Jahr 2015 hat Sea-Eye über 15.000 Menschen vor dem Ertrinken gerettet. Als Dauerspender*in sorgen Sie mit dafür, dass wir auch in Zukunft Menschenleben retten können


Vier Jahre Seenotrettung

In spannenden Reportagen zeigen wir auf 80 Seiten vier Jahre Vereinsgeschichte. Unsere Crewmitglieder berichten von ihren Einsätzen auf See, über das Leid und den Tod, aber auch über die Hoffnung, der sie im Mittelmeer begegnet sind.



Seaeye: Gerettete Menschen sprechen über Fluchtgründe, 20.Sept 20


Seenotrettung

»Das Boot war überfüllt, es kam Wasser rein. Panik brach aus.« ND, 12.Sept 20

Auf der »Etienne« sitzen seit 38 Tagen 27 Menschen fest, die die Besatzung aus dem Meer gerettet hat. Weder werden sie von der Küstenwache abgeholt, noch kann das Schiff einen sicheren Hafen anfahren.

Seit über vier Wochen.



Behörden blockieren Hilfseinsatz


Deutsche Beobachtungsschiffe »Mare Liberum« und »Sebastian K.« dürfen nicht auslaufen, ND 20.Aug 20

Ocean Viking festgesetzt: Kein ziviles Rettungsschiff mehr vor Ort

#Seenotrettung ist kein Verbrechen!

#freetheship #freeseawatch3 #freeiuventa #freeoceanviking #freethemall #seawatch3 #jugendrettet #sosmediterranee #seebrücke #LeaveNoOneBehind

Sea-Eye Alan Kurdi „Vier Jahre Seenotrettung“


PM 20.Juli 20:  ... Nach langen Diskussionen ließen die Küstenwächter unser Schiff noch einmal los und drohten uns mit der nächsten Festsetzung, wenn wir wieder mit zu wenig Müllbehältern und Toiletten Menschen vor dem Ertrinken retten würden. Zwar widersprechen die deutschen Behörden dieser Sichtweise, doch das schützt uns nicht vor einer weiteren Festsetzung.

Die ALAN KURDI in den Einsatz zu schicken, hat für mich allerhöchste Priorität, unabhängig von den unterschiedlichen rein technokratischen Sichtweisen. ...


Seenotrettung - »Man ist froh und stolz über jedes gerettete Leben«

Zoe Katharina über ihr Engagement auf dem Flüchtlingsrettungsschiff »Iuventa«

... Die Sache ist doch eindeutig: Es gibt die UN-Menschenrechtskonvention, die Genfer Flüchtlingskonvention, das Seenotrecht, von Gelehrten und Politiker aus aller Welt (als Konsequenz Nie wieder - nach dem Faschismus) verfasst und verabschiedet, von vielen Staaten unterzeichnet. Soll das nicht mehr gelten?

Aus den Augen, aus dem Sinn? Auf dem Mittelmeer stirbt man als Flüchtling noch immer.

Nur deshalb, weil andere Meldungen auf Seite 1 unserer Morgenzeitung stehen, stehen, heißt das nicht, dass auf dem Mittelmeer nicht mehr täglich in größeren Opferzahlen gestorben wird, dass die europäische Agentur Frontex nicht mehr den Folterern an der libyschen Küste finanziell und durch Zustellung ihrer Opfer frei Haus das dreckig-blutige Geschäft erleichtert, frei nach dem Motto: Hauptsache, die Außengrenzen sind sicher. 

Wir fragten Sophie Weidenhiller, die Sprecherin der Seenotrettungsorganisation Seaeye für Südost- und Mitteleuropa, wie im Moment die Lage auf See ist.


Sea-Watch

Die Seabird fliegt ihre erste Mission!
Unser neues Flugzeug ist seit heute im Einsatz von Lampedusa aus. Während unsere Moonbird für Wartungsarbeiten die Insel verlassen musste, suchen wir mit der Seabird ein großes Gebiet im zentralen Mittelmeer ab. Mit unserem neuen Flieger können wir noch länger im Einsatz sein, um nach Booten in Seenot Ausschau zu halten, bei Rettungen zu assistieren sowie leider immer häufiger Menschenrechtsverletzungen zu dokumentieren. 29.Juni 20



 

Seerechtsexperte spricht von rechtswidrigen Maßnahmen gegen Sea-Eye

Liebe Unterstützer*in,

die ALAN KURDI ist frei! Italien hat uns lange und wahrscheinlich rechtswidrig blockiert. Wir fahren nun nach Spanien, aber unsere Probleme sind damit nicht alle gelöst. An Lösungen wird unter Hochdruck gearbeitet, denn die Menschen auf See brauchen uns. ...

„Wir sind frei, aber nicht frei von weiteren Problemen. Man hat uns klar gedroht, dass man uns wieder festsetzen würde“, sagt Gorden Isler, Vorsitzender von Sea-Eye.

Neuigkeit zur Petition: Bunter Aktionstag für die Freilassung der Rettungsschiffe

So bunt war unser Aktionstag!


Bundesweiter Aktionstag für die Freilassung der ALAN KURDI und AITA MARI

Leider sind sowohl die ALAN KURDI als auch die AITA MARI weiterhin in Palermo festgesetzt. Daher kämpfen wir weiter für die Freilassung der Rettungsschiffe und Sie können uns dabei unterstützen:

Wir rufen am Samstag, 06. Juni 2020, zu einem bundesweiten Aktionstag auf!

Rettungsschiffe müssen retten dürfen, wenn im Mittelmeer Menschenleben in Gefahr sind. ....

Petition: Befreit die Rettungsschiffe!

DE / EN / ES / IT / NL / PT

#freetheships #freeAlanKurdi #freeAitaMari


12.Mai 20: Südliches Mittelmeer - Schmutziger Deal

EU-Staaten rüsten mit Projekt »Seepferdchen Mittelmeer« sogenannte libysche Küstenwache auf


Fünf Jahre unermüdlich retten

Vor fünf Jahren gründete sich SOS Méditerranée, andere Hilfsorganisationen folgten. Sie retten weiter und lassen sich nicht aufhalten.

Am 9. Mai 2015 gründet sich »SOS Méditerranée«. Die Nichtregierungsorganisation (NGO) will Geflüchtete retten, die auf dem Mittelmeer in Seenot geraten sind. Auch »Sea-Watch«, »Jugend Rettet« und »Sea-Eye« entstehen 2015. Im Jahr darauf schicken die Hilfsorganisationen ihre ersten Schiffe auf Rettungsmissionen. Rund um die Helfenden ist seitdem viel passiert. ... ND,8.Mai 20202


Seit der zweiten Aprilwoche 20 hat die EU (mindestens) 12 Menschen auf dem Mittelmeer sterben lassen. Das sind ihre Namen: Nohom Mehari, Kidus Yohannes, Filmon Habtu, Filmon Desale, Debesay Rusom, Filmon Mengstab, Mogos Tesfamichael, Hdru Yemane, Huruy Yohannes, Omer Seid, Hzqiel Erdom und Teklay Kinfe.

news Aktion Bleiberecht Freiburg

Quo Vadis Seenotrettung – Wie geht es weiter auf dem Mittelmeer?

»Wir dürfen niemanden ertrinken lassen« Seenotrettungsaktionen durch Coronakrise und Grenzschließungen erschwert. Ein Gespräch mit 

SOS Mediterranee

Im linken Medienspiegel im April geht es um die Heuschreckenplage  in Ostafrika, Corona und Seenotrettung, Corona und Bundeswehr im Inneren, den Virus der Konformität in der Sprache und den Schlägerbanden von Erfurt bis Lesbos.

Die Beiträge der zweiten OnlineDemo, Reden und Berichte direkt aus dem Lager Moria werden auf

https://seebruecke.org/  veröffentlicht


Keine Rettung im Mittelmeer: Flüchtlinge verzweifeln in Seenot

Wegen Corona haben Malta und Italien Rettungsaktionen offiziell eingestellt. Am Osterwochenende trieben hunderte Menschen auf dem Mittelmeer.

Seit Karfreitag sind vier Flüchtlingsboote mit rund 250 Menschen im Mittelmeer in Seenot geraten, ohne dass Rettungsmaßnahmen eingeleitet wurden. Ein Boot mit 85 Menschen ist möglicherweise gesunken.

Das geht aus Berichten der Initiative Alarm Phone hervor, die seit Tagen über Satellitentelefon mit den Schiffbrüchigen in Kontakt stand.

TAZ,12.April 20



Anschlag von maltesischem Militär auf Boot mit Geflüchteten

„Wir haben hier einen Notfall. Das maltesische Militär ist gekommen und hat ein Motorkabel durchtrennt. Wasser ist im Boot. Das maltesische Militär sagte: ‘Ich lasse euch im Wasser sterben. Niemand wird nach Malta kommen.’” berichteten Geflüchtete von einem Boot in Seenot unweit der maltesischen Küste gestern in einem Notruf dem Watch The Med - Alarmphone.

Italien erklärte sich bereits vergangene Woche zu einem unsicheren Hafen, um keine geretteten Menschen aufnehmen zu müssen; das deutsche Innenministerium appelliert an die zivilen Seenotrettungsorganisationen ihre Arbeit einzustellen und “vernünftigerweise“ lieber Menschen ertrinken zu lassen. Und nun versucht europäisches Militär Menschen auf dem Mittelmeer zu töten, damit sie kein Festland erreichen.
Es ist skandalös, wie die Corona-Krise von diversen europäischen Staaten genutzt wird, um noch vehementer grundlegende Menschenrechte zu missachten.
Das muss sofort aufhören. Wir fordern: Alle Leben müssen gerettet werden, an Land wie auf See!


#LeaveNoOneBehind

 

Sea-Watch, 10.April 20


Aufruf zur unterlassenen Hilfeleistung durch BMI?

Während das Seenotrettungsschiff „#AlanKurdi“, welches von der deutschen #NGO "sea-eye“ betrieben wird, unter deutscher Flagge fährt, gestern 150 Menschen in Seenot rettet, schreibt das Bundesministeriums des Inneren an die Seenotrettungs-NGOs einen Appell, die Rettungen einzustellen und bereits ausgelaufene Schiffe zurückzurufen.

Aber auch während Corona fliehen Menschen über den Seeweg von Libyen nach Europa. Und die deutsche NGO „Sea-Eye“ hat seit gestern Abend 150 Gerettete aus zwei Einsätzen an Bord ihres Schiffes „Alan Kurdi“ gebracht. ... PM Michel Brandt, Linksfraktion im Bundestag


Lasst sie ertrinken!

... Laut der IOM wurden in den vergangenen Tagen Hunderte Flüchtlinge, die über das Mittelmeer nach Europa wollten, zurück nach Libyen gebracht. Dort erwartet sie die Inhaftierung in Lagern, in denen Gewalt, Folter und Menschenhandel herrschen. ...

ND, 7.April 20

Grenzenlose Solidarität #LeaveNoOnBehind: Seebrücke Onlinedemo 29.März ab 16 Uhr mit bis zu 6000 TeilnehmerInnen


 

Seebrücke: Leave no one behind!

Griechische Lager jetzt evakuieren

 

Seenotrettung - Eine Mission, die alles verändert

Der Gastronom Andreas Steinert rettete Flüchtlinge aus dem Mittelmeer. Ein Protokoll von Heidi Diehl

ND, 14.03.2020


Irgendwann konnte ich es einfach nicht mehr ertragen. Die täglichen Bilder von Menschen, die im Mittelmeer sterben. Als dann Anfang 2016 an nur einem einzigen Tag 600 Flüchtlinge ertranken, wusste ich: Du musst dorthin und mithelfen, weitere solche Tragödien zu verhindern. Gleichgesinnte fand ich beim Verein Sea-Eye e.V. ...

Bis 2018 wurden mit dem Schiff mehr als 12 000 Menschen aus Seenot gerettet. ...

... An diesem Tag haben wir 15 Flüchtlingsboote mit über 2000 Menschen »eingesammelt«. Darunter waren viele Kinder, Schwangere, Schwerkranke, Verletzte. Etliche mussten wir an Bord nehmen und ärztlich versorgen, weil sie es bis zum Eintreffen der Militärschiffe nicht geschafft hätten. Das geht schon sehr an die Nieren, wenn dir eine Mutter ihr Baby in den Arm legt und damit ihre ganze Hoffnung auf dessen Leben. Ein Erlebnis aber hat mich fast an den Rand des Erträglichen gebracht. Darüber zu sprechen fällt mir immer noch schwer. ...


Mehr Infos unter: www.sea-eye.org


4. März 2020 Aufruf der Seebrücke

Grenzen Auf! Leben retten!

Ungehorsam für Menschenrechte!                                     

Wir beobachten eine beispiellose Eskalation an den europäischen Außengrenzen. 

Die Türkei versucht die EU mit der Öffnung der Grenze zu erpressen –  mit Menschen, die sich in der Hoffnung auf Schutz in Europa auf den Weg machen. Griechisches Militär schießt. Mit Wasserwerfern, Blendgranaten, Gummigeschossen und Schusswaffen werden hilfesuchende Menschen von der Grenze fern gehalten. Versuchen Menschen auf dem Seeweg nach Europa zu fliehen, droht ihnen Griechenland mit dutzenden Kriegsschiffen. Schaffen sie es bis Lesbos, werden die Menschen jedoch von lokalen Faschist*innen angegriffen. Die Präsidentin der EU Kommission von der Leyen schickt die Frontex-Truppen in den Einsatz – 3 Wochen nach den rassistischen Anschlägen in Hanau lebt Europa einen Traum der Rechten.

Das Zeichen ist gesetzt: Die EU wird die griechische Grenze mit allen Mitteln schützen. Menschenrechte spielen keine Rolle mehr. 

Unsere Antwort auf diese Barbarisierung und den rechten Terror in der EU kann nur die Gesellschaft der Vielen und unsere Solidarität sein – Solidarität mit Menschenleben.  

Es gibt die 140 Sicheren Häfen und viele Kommunen in Deutschland, die bereit sind, Geflüchtete aufzunehmen. Dies wird einfach blockiert. 

Gegen Ohnmacht hilft nur das eine: entschlossen handeln!               

Sie können weiter um Europa Mauern bauen, doch das wird uns nicht aufhalten. Wenn ihre Grenzen töten, brauchen wir keine Grenzen. Wenn die EU Menschenrechte bricht, können wir nur auf uns selbst vertrauen. Wenn ihre Politik die Menschen in Moria verrecken lässt, werden wir uns dieser Politik mit aller Kraft widersetzen.

Auch wenn wir nicht vor Ort sind, können und müssen wir um Menschenleben und unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt kämpfen! Wir müssen die deutsche Regierung zu einem sofortigen Stopp dieser Politik zwingen. 

Wenn unsere Forderungen auf der Demo ungehört verhallen, so müssen wir an die Orte der Entscheidung gehen und uns Gehör verschaffen: blockiert die griechischen Konsulate und Parteienbüros, stört den Straßenverkehr, unterbrecht den rassistischen Alltag in den deutschen Ministerien! Geht in die Büros von EU-Abgeordneten in euren Städten rein und macht es ihnen klar: ihre mörderische Abschottung werden wir nicht hinnehmen! 

Lasst uns diese Woche ungehorsam und geschlossen für einander einstehen!

Unsere Stimme muss lauter werden als die der rechtsextremen Lobbyisten. 

Dies ist ein Aufruf an Alle. Für Menschenrechte ohne Grenzen, für unsere Rechte.


»Es war eine sehr bedrohliche Situation«

Nach Angriff auf Geflüchtete und Seenotretter der »Alan Kurdi«: Kritik an fehlender Unterstützung durch die Bundesregierung. Gespräch


5 Jahre Alarm Phone - Watch the Mediterranean

Im Oktober 2014 hatte die Initiative „Watch The Med“ eine Notrufnummer geschaltet, auf der sich Flüchtlinge in Seenot melden können. Das so genannte Alarm Phone ist nun mittlerweile seit fünf Jahren in Aktion. Seitdem sind tausende Notrufe eingegangen. 2800 Boote hat die Initiative begleitet, unterstützt und ihre Fälle dokumentiert. Wir sprachen mit Lisa von der Initiative und fragten sie zuerst nach der Entstehung von Alarm Phone.




 

5.Okt 2019:

Vortrag und Diskussion

Seebrücke - gegen den staatlichen mörderischen Rassismus


Seenotrettung im Mittelmeer

»Natürlich waren Ermittlungen gegen uns politisch motiviert«

Vor zwei Jahren wurde Seenotrettungsschiff »Iuventa« vor der Insel Lampedusa festgesetzt. Ein Gespräch

Schiffstagebuch

Viel Raum für Diskussionen

Noch bis einschließlich Sonntag findet in Bochum die diesjährige Sommerakademie des globalisierungskritischen Netzwerks ATTAC statt. Motto: »Vom Leben auf Kosten anderer zum guten Leben für alle!«


Schiffstagebuch

Eine schöne Form der Verrücktheit

22. Juli: Am seinem letzten Tag beim Rettungseinsatz lässt der Autor den vergangenen Monat Revue passieren


Schiffstagebuch

Die keine Wahl hatten

19. Juli – Teil 2: Seenotretterin Anabel erzählt von Flüchtenden, nicht von Helfern


Schiffstagebuch

Das leere Schlauchboot

Tag 18 (18. Juli): Was ist mit den Menschen darauf passiert?


Ein Satz wie ein Todesurteil

Tag 17 (17. Juli): Trotz Krieg in Libyen werden Migranten in das Land zurückgebracht


Seenotrettung im Mittelmeer  

»Wir werden das Sterben nicht hinnehmen«

Nicht auf andere warten: Neues Schiff deutscher Seenotretter auf dem Weg ins Mittelmeer. Lage dort unvermindert schlecht. Ein Gespräch


Schiffstagebuch

»Libyen ist die Hölle«

Tag 15 (16. Juli): Die neue Besatzung lebt sich ein


Schiffstagebuch

Zeit für eine Bilanz

Schiffstagebuch Tag 11 (8. Juli): Ankunft in Lampedusa. Die Besatzung wird gewechselt


Schiffstagebuch

»Also dann, in Lampedusa«

Tag 10 (7. Juli): Rettung von Migranten aus dem Mittelmeer hat es schon vor 20 Jahren gegeben


»Dunkle Haut zu haben, ist gefährlich«

Schiffstagebuch: Tag 8 (5. Juli): 55 Menschen gerettet, darunter elf Frauen, drei von ihnen schwanger


Das Meer des Todes

15.Juli 2019: Vor dem heutigen Treffen der EU-Außenminister werden in Berlin zum wiederholten Mal Forderungen nach der Einrichtung von Flüchtlingslagern in Nordafrika laut. Während die Vereinten Nationen sowie Flüchtlingsorganisationen darauf dringen, die berüchtigten Lager in Libyen umgehend zu schließen und die dort festgehaltenen, misshandelten und oft auch gefolterten Flüchtlinge wenigstens zum Teil in die EU einreisen zu lassen ,,,


Notstand der Menschlichkeit - Seenotrettung ist kein Verbrechen

Forderungen,Reden,Parolen der Seebrücke Demo Mannheim am 6.Juli 2019


Inhumane Normalität

Vorgehen des italienischen Staates gegen »Sea-Watch 3«-Kapitänin nur neuester Fall in langer Reihe von Repression gegen private Seenotretter ...


Kriminalisierung von Seenotrettern  

»Wir wollen niemanden im Mittelmeer sterben lassen«

Kapitänin juristisch verfolgt, Schiff beschlagnahmt – aber Seenotrettung soll weitergehen. Ein Gespräch mit Crewmitgliedern der »Sea-Watch 3«.
Interview ....

 


... Anders als Äußerungen im Streit um das Rettungsschiff "Sea-Watch 3" suggerieren, bekämpft Berlin die Seenotrettung im Mittelmeer seit Jahren ....



28.Mai 2019 Sea-Watch 3 nach Rettungsaktion erneut festgesetzt

Nachdem die Sea-Watch 3 seit Anfang April unrechtmässig festgehalten wurde durfte sie am 11. Mai endlich wieder in die Such- und Rettungszone im Mittelmeer aufbrechen, um Menschenleben zu retten. Doch als die Besatzung am 15. Mai 65 Überlebende auf Bord und in Sicherheit brachte, wurde ihr das Anlaufen eines Hafens verwehrt.  An Bord wurde die Stimmung derweil sehr angespannt und einige der Geretteten sprachen von Selbstmord. Nachdem erst nur Kinder und ihre Familien von Bord gelassen wurden, steuerte die Sea Watch trotz der angeblich geschlossener Häfen Lampedusa an und am 19. Mai durften die Gästen an Bord endlich an Land. Der Grund dafür ist aber nicht ein plötzliches Umdenken der italienischen Behörden, sondern in einem politischen Streit verankert. Nachdem der italienische Innenminister Matteo Salvini die NGO Sea-Watch als Verbrecher bezeichnete, entschied sich ein gegnerischer Staatsanwalt dafür, diese angeblichen Verbrechen zu ermitteln. Deshalb musste das Schiff an Land gebracht werden. Die Sea-Watch 3 kann nun erneut nicht auslaufen und ist am Hafen von Licata festgesetzt. Wir sprachen mit Lorenz von der Besatzung über die letzte Rettungsaktion, zivilgesellschaftliche Unterstützung und darüber, weshalb das Rettungsschiff nun erneut festgehalten wird.


... Die an der Mission “Eunavfor Med Operation Sophia” beteiligten Bundeswehreinheiten retteten im Mai und im Juni “Buzzfeed” zufolge niemanden. In sechs von sieben Monaten habe die Bundeswehr keinen einzigen Menschen aus Seerot gerettet. Zugleich sind in dem Zeitraum viele Flüchtlinge im Mittelmeer ertrunken. Mehr als 1500 Menschen starben während der Flucht über das Meer 2018, davon allein 629 im Juni....


»Hunderttausende müssen auf die Straßen gehen«

Geschichten der Rettungsschiffe »Lifeline« und »Cap Anamur« ähnlich. jw 11.Sept 2018



PROACTIVAOPENARMS


Watch the Med ist ein starker und international stark vernetzter Partner der Seenotrettung, um die Hilfe vor Ort zu koordinieren und dokumentieren.


Seebrücke


https://www.facebook.com/SeebrueckeSchafftsichereHaefen/


Seenotrettung im Mittelmeer

Fachgespräch mit Diskussion

13. September 2018, 17:00 - 21:00, Berlin, Deutscher Bundesta


Seenotretter auf dem Mittelmeer: Gemeinsame Pressekonferenz der deutschen NGOs


"...sofort verbindliche Regelungen zu finden, die die Handelsschifffahrt bei der Bergung von Schutzsuchenden entkriminalisierten...."

http://www.labournet.de/interventionen/asyl/asylrecht/festung-eu/seemannsmission-kritisiert-kriminalisierung-der-seenotrettung/


Es war klar, da muss ein Schiff hin und das machen wir! Seenotrettung von Flüchtenden im Mittelmeer

„Iuventa“ – Jugend heißt ein Dokumentarfilm, der sich mit der Geschichte des gleichnamigen Schiffes beschäftigt.


Trailer Film IUVENTA SEENOTRETTUNG - EIN AKT DER MENSCHLICHKEIT


Sea-Eye und Seefuchs haben 14.378 Menschen vor dem Ertrinken gerettet

 

Seawatch

Bei der Vorbereitungs- und Aufbauphase des Sea-Watch e.V. hat uns Borderline Europe stark unterstützt. So hat Borderline Europe seit dem Start von Sea-Watch bis zur Erlangung unserer eigenen Gemeinnützigkeit (im November 2015) Spenden zur Flüchtlingshilfe im Mittelmeer entgegen genommen.

Lifeline

SAVING LIVES IS OUR DUTY

Seefuchs