Gegen Abschiebungen, Rassismus, Faschismus und Krieg - Bleiberecht und gleiche Rechte für Alle

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Marx in Afrika

Afrika und der Westen

Was von der Befreiung bleibt

  Antikolonialer Kampf und Neoliberalismus: Afrika hat viel erreicht und verliert dennoch.


Nordafrika

Renaissance der Religion

  Resultat neokolonialer Abhängigkeiten und als Gegenspieler des Sozialismus gedacht: Viele Länder Nordafrikas leiden unter Islamismus.


Horn von Afrika

Ein Konflikt nachkolonialer Natur

  Destabilisierung und Fragmentierung Äthiopiens zum Ziel: Die TPLF kämpft in Tigray gegen die Zentralregierung und Eritrea.


Südafrika

Ausgehöhlte Staatsbetriebe

  Das Versäumnis, sich in Südafrika von privaten Dienstleistern unabhängig zu machen, hat der Korruption Tür und Tor geöffnet.


China und Afrika

Ebenso alt wie geschmacklos

  Chinas Engagement in Afrika nicht ohne Eigennutz. Westliche paternalistisch-koloniale Attitüde fehl am Platz.


Panafrikanismus

Suche nach Gemeinsamkeit

  Bittere Niederlagen prägten die Geschichte des Panafrikanismus. Sie sind auch durch Vielfalt dieser Bewegung bedingt.


Wachsende Ernährungsunsicherheit

Afrika ist stärker von den Kollateralschäden der Pandemie betroffen als von Covid-19 selbst

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Weil die Ärmsten das Einkommen vor allem für Lebensmittel brauchen, dieses aber durch Lockdowns und andere Maßnahmen reduziert ist, wächst die Ernährungsunsicherheit. Die Zahl der Menschen, die davon betroffen sind, hatte sich nach Angaben des Welternährungsprogramms vermutlich schon bis Ende 2020 auf 265 Millionen verdoppelt. Neben Einschränkungen der Lebensmittelherstellung und des Handels gibt es dafür noch weitere Ursachen: Unterbrechungen humanitärer Hilfe, Aussetzen von Lebensmittelprogrammen oder auch die Schließung von Schulen mit dem Wegfall von Speisungen.

Laut dem Kinderhilfswerk Unicef kommen über Ernährungsprogramme seit Beginn der Pandemie 30 Prozent weniger Hilfen an. Um 10 bis 50 Prozent könnten die Zahlen bei akuter kindlicher Unterernährung ansteigen, ergaben unterschiedliche Modellrechnungen. Ähnliche Zahlen kommen von der Weltbank: 6,7 Millionen Kinder zusätzlich litten in Afrika und Asien an Hunger und Unterernährung allein in den ersten zwölf Monaten der Pandemie, und in jedem dieser Monate gab es als Folge davon 10 000 zusätzliche Todesfälle bei Kindern. ...


Koloniales Erbe

»Auch hier geht es um rassistische Gewalt«

Jahrestag der Ermordung von George Floyd ist für schwarze Community in BRD ein wichtiges Datum. Ein Gespräch mit Siraad Wiedenroth


 

Africa Positive – Neue Ausgabe Nr. 81 erschienen

22. April 2021

 

Das Editorial behandelt als Hauptthema:

Friedlicher Machtwechsel in Tansania – ein Vorbild für andere Länder – Demokratie durch Inklusion



Der Westen schaut weg: Corona in Afrika

Einige wenige Informationen aus Senegal, Kenya, Tansania


Für Bewegungsfreiheit & selbstbestimmte Entwicklung

afrique-europe-interact zu Gewalt im Sahel - Wüsten-abschiebungen - Klimawandel im Sahel - Texte zu Corona in Afrika

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November 2019 | Neue Erkenntnisse im Fall Oury Jalloh

 


Africa Positive Magazin Ausgabe 79

Das Editorial behandelt als Hauptthema: Welche Lehren ziehen wir aus der Situation in Mali?

Wenn afrikanische Staatschefs die Verfassung ändern, um an der Macht zu bleiben, gibt es keine westlichen Embargos. Aber beim Absetzen von Präsidenten, die vom Westen geliebt werden, gibt es Sanktionen. Wessen Interesse vertreten also UN, EU, AU und ECOWAS wirklich?


http://www.imi-online.de/category/regionen/afrika/westafrika/mali/


Africa Positive Ausgabe 79 ist soeben erschienen!

28. Oktober 2020



Corona als Zeitbombe in Afrikas Flüchtlingscamps zB Dadaab und Armutsghettos wie Korogocho -  Ursachen ua: Krieg in Somalia um Öl, Überschwemmung der Supermärkte mit Billigprodukten aus dem globalen Norden, die Existenzen der KleinbäuerInnen zerstören

 

Korogocho  Die größten Slums von Nairobi


Korogocho ist nach Kibera und Mathare der drittgrößte Slum der kenianischen Hauptstadt Nairobi. Es gehört zum Stadtbezirk Kasarani und befindet sich im östlichen Teil der Stadt, angrenzend an die Viertel Kariobangi, Dandora und Lucky Summer. Der Name „Korogocho“ bezieht sich auf das Wort kurugucu aus der Sprache der Kikuyu und bedeutet so viel wie „Durcheinander, Chaos, Abfall“.

In Korogocho leben laut Schätzungen mindestens 150.000 Menschen, die hauptsächlich durch informelle Tätigkeiten für ihren Lebensunterhalt sorgen. Ein Bruchteil der Bevölkerung bezieht Einkommen aus formaler Beschäftigung, vor allem in den umliegenden Industriegebieten. Auf der angrenzenden Müllhalde von Dandora arbeiten Tausende von Menschen und suchen nach Essbarem oder Wiederverwertbarem – Dinge, die zur weiteren Verarbeitung verwendet oder weiterverkauft werden.


"Die Lehre, die wir ziehen müssen aus der globalen Verbreitung des Coronavirus, ist, dass die Unterbringung von Menschen in Lagern grundsätzlich gesundheitsgefährdend ist."


Uganda ist das afrikanische Land, das in den vergangenen Jahren im Verhältnis zur Einwohnerzahl die meisten Flüchtlinge aufgenommen hat - laut UNHCR insgesamt 1,2 Millionen Menschen. Sie kamen vor allem aus der Demokratischen Republik Kongo, aus Ruanda, aus dem Südsudan und aus Somalia. ...Im DW-Gespräch erinnert sie daran, dass im größten ugandischen Flüchtlingslager Bidi Bidi ungefähr eine Viertelmillion Menschen Schutz gesucht haben. Auch in den kenianischen Lagern Dadaab und Kakuma lebten Hunderttausende Flüchtlinge. ...Flüchtlingscamps am Rande der malischen  Hauptstadt Bamako ... Bakassi-Lager bei Maiduguri im Nordosten Nigerias ...




Bilungual Short Stories in African Languages - helpful to kindergardens and schools in germany too


Radiosendung Bermudafunk Africa live u.a. Bericht Fluchtgeschichte Fluchtursachen


Die Afrikanische Union, AU, lehnt Wegsperren in Haftlagern ab

...In den afrikanischen Hauptstädten macht man sich Sorgen, dass ein solcher Plan in der Folge so etwas wie einen modernen Sklavenmarkt schaffen könnte, der den "besten Afrikanern" erlaubt, nach Europa zu kommen und den Rest zurückstößt - und das ist nicht weit weg von der Wahrheit....


Das Positionspapier der AU, das der britischen Zeitung nach deren Angaben vorliegt, betont, dass die Einrichtung der Ausschiffungszentren (engl: disembarkation platforms) auf afrikanischem Boden, wo über Asylgründe von Personen entschieden werden soll, die in Europa Zuflucht suchen, gegen Internationale Gesetze, EU-Gesetze sowie gesetzliche Regelungen der Afrikanischen Union zu Flüchtlingen und Vertriebenen verstoße.

Herausgestellt wird in dem Papier darüber hinaus, dass die Zentren de facto Haftanstalten - engl. detention centers - gleichkämen, wo Grundrechte von afrikanischen Migranten verletzt würden. Auch würde die biometrische Erfassung der Personen in diesen Zentren die Souveränität afrikanischer Staaten über ihre Bürger verletzen. ...


May Day 2018: Exploitation, NO! Expropriation, NO! Unite for Justice!





»Die Logik des Kolonialismus besteht weiter«

Gespräch mit Adebayo Olukoshi. Über Erfolge und Schwächen der Organisation für Afrikanische Einheit, neokoloniale Strukturen und neue Möglichkeiten ­panafrikanischer Politik


Internationales / Kolonalismus / sozialistische Alternativen zb Kooperativen Südamerika: bericht vom Buko 13