Gegen Abschiebungen, Rassismus, Faschismus und Krieg - Bleiberecht und gleiche Rechte für Alle

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Antrag der Li.Par.Tie: REM: Offenlegung und Rückgabe von Benin-Kunstschätzen

KUnstschätze aus Benin/Nigeria in den REiss-Engelhorn-Museen

von MA Kolonialgeschichte


Berliner Herero-Aktivist zur Einigung mit Namibia: „Heiko Maas hat keine Ahnung“

Israel Kaunatjike kämpft schon lange für die Anerkennung des Genozids an Herero und Nama durch Deutsche. Doch die Einigung mit Namibia nennt er einen Skandal.


Ab 2022 sollen deutsche Museen geraubte Benin-Bronzen an Nigeria zurückgeben - Ein längst überfälliger Schritt


„Jedes Stück in ethnologischen Museen steht unter Verdacht“ 
Von den Gräueltaten, die deutsche Kolonialbesatzer und Militärs neben Afrika auch in der Südsee verübt haben, profitieren bis heute deutsche Museen wie das Berliner Humboldtforum.



Europas Museen haben sich bis heute nicht von dem Schlag erholt, den ihnen die französische Kunsthistorikerin Bénédicte Savoy und ihr senegalesischer Kollege Felwine Sarr mit ihrem Aktionsplan zur Dekolonialisierung versetzt haben. Jetzt legt Savoy noch einmal nach. In ihrer faktenreichen Studie "Afrikas Kampf um seine Kunst" (bestellen) rekonstruiert sie - sachlich und unpolemisch, wie alle Rezensenten versichern - die vergeblichen Bemühungen afrikanischer Staaten wie Nigeria und Kongo, geraubte Kunst zurückzuerhalten. In der SZ erkennt Till Briegleb, dass der Kampf um Rückgabe nicht erst seit wenigen Jahren von einigen Aktivisten geführt wird, sondern seit Jahrzehnten. In der FAZ weiß Andreas Kilb nicht, worüber er mehr bestürzt sein soll: Die Erfolglosigkeit eines legitimen Ansinnens oder die Arroganz, mit der es auch von deutschen Museumsdirektoren verächtlich gemacht wurde. Sie verschleppten die Verhandlungen, machten den afrikanischen Kunstverstand verächtlich oder verweigerten Inventarlisten, um keine Begehrlichkeiten zu wecken. Positiv besprochen wurde das Buch auch in Standard, Berliner Zeitung oder dem SWR. Und apropos: Empfehlen kann der DlfKultur auch Andreas Eckerts komprimierte "Geschichte der Sklaverei" (bestellen), die nicht unbedingt anschaulich, aber informativ Politik, Ökonomie und Ideologie des Menschenhandels darstellt.


Zahlte man für den Genozid in »Deutsch-Südwest«, müsste man dann nicht auch für Vernichtungsaktionen in »Deutsch-Südost« Befreiungskrieg der Maji-Maji niedergeschlagen (mindestens 700 Tausend Ermordete. Kriegstatik der verbrannten Erde), für den Vernichtungskrieg in Ost- und Südosteuropa ab 1939, für Massaker in Italien (Marzabotto,Civitella)und in Griechenland (Distomo und dutzend weitere, plusminus 1 Million Hungertode), Türkei (Völkermord Armenien wegen Ölfelder Baku und Bagdadbahn zum Abtransport) Sowjetunion (Hungerblockade in Leningrad) vielleicht auch für bundesdeutsche Kriegsverbrechen etwa in Jugoslawien(von Kragujevac, Jasenovac bis Südserbien), in Afghanistan (Kundus), China (Boxeraufstand) und Südostasien und auf künftigen Kriegsschauplätzen (mit bewaffneten Drohnen) finanziell einstehen? Eben. ...