Gegen Abschiebungen, Rassismus, Faschismus und Krieg - Bleiberecht und gleiche Rechte für Alle

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Pandemie und Unwetter: Multiple Katastrophen

... Schwere Überschwemmungen gibt es derzeit außerdem an der Ostküste der USA, wo gerade die Hurrikan-Saison begonnen hat, im Jemen (mehrere Tausend Obdachlose), im Süden Somalias (bisher 650.000 Obdachlose) sowie im indischen Mumbai und im dortigen Bundesstaat Kerala. ...

Die Energie- und Klimawochenschau: Von Fluten, Dürren und Sojawüsten, von brennenden Wäldern, einem neuen Freihandelsvertrag und der Götterdämmerung der Automobilindustrie, heise tp 8.Juli 20

 ..... Klimawandel stoppen!

"... Auf diesen Punkt will ich etwas ausführlicher eingehen, da der Klimawandel das Potential hat die gesamte Lebensgrundlage der heute existierenden Menschheit zu zerstören. Viel wurde bereits disktutiert über die Notwendigkeit weg zu kommen vom gigntischen CO2 Fußabdruck der industriealisierten Welt, von der Notwendigkeit den Individualverkehr zu überwinden und die Müllflut einzudämmen. All dies ist richtig und wichtig. Häufig übersehen wird jedoch, welche große Rolle das Militär bei der Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen spielt. Dies gilt auch dann wenn das Militär gar nicht in konkreten Kriegshandlungen verwickelt ist. So brannte letzten Sommer in Folge von Schießübungen das Moor bei Meppen – und übrigens auch in zahlreichen anderen Bundeswehrstandorten. Allein in Meppen wurde dadurch etwa 50 Prozent mehr CO2 frei gesetzt als im Bodenseekreis während eines ganzen Jahres verursacht wird. Gängige Panzer verbrauchen zwischen 300 und 1000 Liter Treibstoff pro 100 Kilometer. Manche sogar noch mehr. Tieflader, Transportflugzeuge und Cargoschiffe verbrauchen fossilen Treibstoff in kaum vorstellbaren Größenordnungen.

Auch in der Luft sorgt schon allein der militärische Übungsbetrieb für Umweltschäden. Der Kampfjet Tornado braucht zwischen 1.800 und 6.000 kg Kerosin pro Flugstunde und der Eurofighter durchschnittllich 3 500 kg. Für diejenigen die das umrechnen wollen: 1 000 kg Kerosin verursachen mehr als drei Tonnen CO2-Emissionen. Das stärkste Treibhausgas überhaupt, Schwefelhexafluorid (SF6) wird fü den Betrieb der AWACS Aufklärungsflugzeuge verwendet.

Selbst dort wo das Militär abzieht, egal ob nach Kriegen oder nach sonstiger militärischer Nützung bleiben tödliche Altlasten zurück: Lösungsmittel, explosive Munitionsreste, abgereichertes Uran, Spezialtreibstoffe und andere giftige Chemikalien. All das verbleibt über Jahrzehnte manches auch für die Ewigkeit in der Umwelt, schädigt Ökosysteme und beeinträchtigt die Lebensqualität  und die Gesundheit der dort lebenden Menschen.

Wenn das Militär so klimaschädlich ist, dann gibt es doch sicher, Zielvorgaben auch diese Verschmutzung zukünftig drastisch zu reduzieren, oder? Leider Fehlanzeige.

Das Kyotoabkommen lässt bei seinen Vorgaben das Militär außen vor.

Doch ohne eine Einbeziehung des Militärs in die Klimaziele wird es weder möglich sein das 1,5 Grad Ziel zu erreichen noch die nötige Umstellung der Produktion im zivilem Bereich zu finanzieren. ..."


Gesundheit schützen! Militär abrüsten und Klimawandel stoppen!


7.Okt 2019: Weltweite Protestwoche gestartet


Neue Video-Kolumne: Das deutsche "Klima"

Seit Wochen empören die "Klima"-Maßnahmen der Berliner Regierung die Öffentlichkeit: wegen ihrer "Halbherzigkeit", "Mutlosigkeit" und "Gleichgültigkeit", heißt es auch im übrigen Europa: wegen des zähen Beharrens auf umweltschädlicher Industriepolitik. Rücksichtslose Industriepolitik machen andere auch. Aber Deutschland ist die viertgrößte Wirtschaftsmacht der Welt - mit Kohlendioxid-Einträgen, pro Kopf höher als pro Kopf in China. Was von der neuen deutschen "Klima"-Politik zu erwarten war, konnte man ahnen, als die Bundeskanzlerin im Februar 2019 die Massenproteste der Schüler in Verbindung mit - hybrider Kriegführung brachte. O-Ton Merkel: "Europa hat Gegner. Die hybride Kriegführung seitens Russlands ist täglich zu spüren in jedem der europäischen Länder." ... Heimlichen Krieg ausländischer Mächte mit verführten deutschen Kindern? Oder stört sich Berlin an den Massenprotesten, weil es "Klima"-Vernutzung dringend benötigt - um im internationalen Konkurrenzkampf weiter aufzusteigen - im Kampf um globale Herrschaft über die Natur?



Scientists for Future unterstützt die „Globale Aktionswoche gegen die Klimakrise“ vom 20. bis 27. September 2019. Die Fakten liegen auf dem Tisch, die Warnungen sind ausgesprochen. Jetzt ist es Zeit zu handeln!

"Wie können Sie es wagen, weiter wegzuschauen?"


...Ansonsten wäre noch über vieles andere zu berichten, wie etwa über die Klimawissenschaftler, denen die US-Regierung versucht, den Mund zu verbieten, oder vor allem über einen neuen UN-Menschenrechtsbericht, der diese Woche in Genf veröffentlicht werden soll. Darin wird aufgezeigt, dass die Klimakrise die globale Apartheid verstärkt und vor allem die Ärmsten hart trifft, die nichts zur Entstehung des Problems beigetragen haben. ...


IPCC-Bericht, 25.Sept 2019


SROCC_FinalDraft_FullReport-2.pdf

https://report.ipcc.ch/srocc/pdf/SROCC_FinalDraft_FullReport.pdf


Ökologie & Klassenkampf

 

Soziale und ökologische Ziele zusammendenken

Auseinandersetzungen im Zeichen der Klimakrise: Arbeitskämpfe und Umweltaktivismus sind kein Widerspruch

 


Die folgenden Beiträge befassen sich mit Entwicklungen in verschiedenen Weltregionen.


Fidel Castro: Zwei Reden und ein Artikel zum Überleben der Menschheit
Der Mensch: eine vom Aussterben bedrohte Art

   



Klimafluch und Klimaflucht

Der Klimawandel ist kein abstraktes Problem. Schon heute fliehen Tausende Einwohner Indonesiens vor dem ansteigenden Meer - Seen, die als Lebensgrundlage gedient haben, trocknen aus. Wie viele Menschen müssen dadurch ihre Heimat verlassen?

Bildquelle · SWR


Video verfügbar bis:
22.07.2020 ∙ 23:59 Uhr


World's poor to suffer most unless developed countries act fast on climate change


"Afrika wird verwüstet durch die Ausplünderung seiner Bodenschätze, durch die ungerechten Handelsbeziehungen und durch Kriege und Interventionen, die in einigen Fällen von der europäischen Union getragen werden...." 

... Die medialen Diffamierungen und die staatliche Bekämpfung der Geflüchteten ermuntert Faschisten und Rassisten zu ihren mörderischen Attacken ...

Rabat. Vor der marokkanischen Küste sind nach Behördenangaben am Donnerstag sieben Flüchtlinge ertrunken, die auf dem Weg in die spanische Maghreb-Exklave Ceuta waren. Zusammen mit ihnen hätten »etwa 200 illegale Einwanderer« versucht, die Exklave schwimmend zu erreichen, hieß es von marokkanischer Seite. 13 von ihnen seien ins Krankenhaus gebracht worden.

Die Präfektur von Ceuta (spanische Kolonie) sprach unterdessen von rund 400 Flüchtlingen aus afrikanischen Ländern südlich der Sahara. Ein Vertreter der unabhängigen marokkanischen Menschenrechtsorganisation AMDH gab die Zahl der Toten mit acht an. ......... afp/nd