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Mosambik: Die Not nach dem Sturm

u.a.: nach der Vernichtung der gesamten Ernte landwirtschaftliche Kooperativen im Wiederaufbau und beim Wiederbepflanzen zur Sicherung der Ernährungssouveränität - langfristig

https://www.arte.tv/de/videos/090034-000-A/mosambik-die-not-nach-dem-sturm/

26 Min.
Verfügbar vom 08/06/2019 bis 10/06/2022


„Noch nie zuvor hat es einen solchen Wind, einen solchen Regen gegeben“ – sagen die alten Menschen in der Hafenstadt Beira in Mosambik. Der Sturm zog eine Schneise durchs Land, über die Köpfe von 1,7 Millionen Menschen hinweg, mindestens 600 starben, die genaue Zahl der Todesopfer kennt zurzeit niemand.

Nach Angaben der UNO sind mehr als 90.000 Häuser zerstört und tausende Menschen in den unzugänglichen Gebieten des Landes haben noch keine einzige Hilfslieferung bekommen. Die Hälfte aller Notleidenden sind Kinder, schreibt die Nachrichtenagentur AP. Mehr als 1 Million Hektar fruchtbares Land sind zerstört und da liegt die Gefahr für die Zukunft: Es muss den vom Sturm Vertriebenen und Hungerleidenden irgendwie gelingen, neu auszusähen, sonst droht ihnen eine Hungersnot am Ende des Jahres. Laut Angaben des World Food Programme aber sind von 140 Millionen Dollar notwendigen Hilfsleistungen erst die Hälfte genehmigt. Mosambik ist eines der ärmsten Länder der Welt – sie erhoffen sich insgesamt 3 Milliarden Dollar Hilfe für den Wiederaufbau, aber drei Monate nach dem Wirbelsturm scheint die Weltbevölkerung sie schon vergessen zu haben.



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