Bündnis gegen Abschiebungen

Gleiche Rechte und Bleiberecht für Alle


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Syrien: Lage in den Flüchtlingscamps spitzt sich zu

Die Dschihadistenmilizen der türkischen Armee vertreiben die Ansässigen im Nordosten ...

... In Nordsyrien wurden bislang mindestens 180.000 Menschen vertrieben, meist Frauen und Kinder. ...

Zwischen 200.000 und 400.000 Menschen seien auf der Flucht. Viele wollen in die irakisch-kurdische Autonomieregion, wo allerdings immer noch mehr als eine Million Flüchtlinge leben, die vor dem IS geflohen waren. In der Autonomen Region Kurdistan leben gerade einmal 6 Millionen Menschen. Kommen noch einmal Hunderttausende hinzu, wird die kleine Region extrem belastet. Ähnlich ist es im Libanon und in Jordanien, in denen relativ sehr viel mehr Flüchtlinge leben als in der Türkei, die dafür sehr viel stärker Druck auf die EU ausübt und mit den Flüchtlingen die Invasion rechtfertigt, um dorthin nicht nur syrische Flüchtlinge abzuschieben, sondern auch die ansässigen Kurden zu vertreiben und islamistische Provinzen wie in Afrin einzurichten. ...


Verwaltungsgericht Karlsruhe kippt das Verbot der Stadt Mannheim. Demonstration gegen den Türkei-Krieg findet statt.
 
Samstag 26. Oktober in Mannheim
Auftakt: 14.00 Uhr Schloss Mannheim, Ehrenhof
 Schlusskundgebung: ca. 15.30 Uhr - Alter Messplatz MA-Neckarstadt 
 
Die Demonstration führt über die Breite Straße, Kurpfalzkreisel, Kurpfalzbrücke.
 
Zur Info:
Das Bündnis „Stoppt den türkischen Angriffskrieg in Nordsyrien - Solidarität mit Rojava“ hat für den morgigen Samstag eine Demonstration und Kundgebung angemeldet. Die Stadt Mannheim hat die Kundgebung genehmigt, die Demonstration jedoch verboten. Begründet wurde das Verbot in einer 44-seitigen Verfügung. Obwohl die Veranstalter große Kooperationsbereitschaft gezeigt und ein Sicherheitskonzept vorgelegt haben, ist die Stadt Mannheim davon ausgegangen, dass ein störungsfreier Ablauf der Demonstration nicht gewährleistet sei. Insbesondere bestünde die Gefahr, dass nationalstaatliche Türken und Kurden aneinander geraten. Der Veranstalter erklärt auch an dieser Stelle nochmals, dass er alles dafür macht, dass ein störungsfreier und friedlicher Ablauf gewährleistet wird. Die Ziele der Versammlung - Stopp eines völkerrechtswidrigen Angriffskrieges und Beendigung weiteren Blutvergießens - sind selbstredend sowieso friedlicher Art.
 
Gegen das Verbot hat der Anmelder und Versammlungsleiter über Rechtsanwalt Urbanczyk Widerspruch bei der Stadt Mannheim eingelegt und aufschiebende Wirkung beim Verwaltungsgericht Karlsruhe beantragt.   
Wir freuen uns, dass das Verwaltungsgericht der Argumentation der Stadt Mannheim in wesentlichen Teilen nicht gefolgt ist und die Demonstration somit wie geplant durchgeführt werden kann. 
 
Bündnis „Stoppt den türkischen Angriffskrieg in Nordsyrien - Solidarität mit Rojava“


Demonstration Sa. 26. Oktober in Mannheim: Stoppt den türkischen Angriffskrieg!


Kommentar

Westen aus dem Spiel

Russisch-türkische Vereinbarung zu Syrien


Türkei gegen Syrien  

Kreml stoppt Krieg

Putin und Erdogan legitimieren türkische Besatzung in Nordsyrien. Russisch-kurdische Patrouille bei Kobani


Aufruf

Gegen den türkischen Angriffskrieg in Nord-Syrien – Solidarität mit Rojava

Aufruf zur bundesweiten Demonstration am 19. Oktober 2019 in Köln ab 11 Uhr

Rojava verteidigen bedeutet auch, die Welt von morgen zu retten. Erdogans Angriff ist ein Angriff auf uns alle.

Wir fordern:

• Stopp des Angriffskriegs der Türkei in Nordsyrien.

• Stopp der deutschen Waffenlieferungen an die Türkei.

• Stopp der wirtschaftlichen und militärischen Zusammenarbeit mit der Türkei

• Eine friedliche Lösung des Krieges in Syrien mit Beteiligung der kurdischen Akteure und Autonomie Nord-Syriens.

...


Türkei Nordsyrien  

Bomben auf Zivilisten

Türkei setzt Militäroffensive im Norden Syriens fort. Massenflucht aus kurdisch kontrollierten Gebieten.


Türkische Militärinvasion in Syrien  

Ankaras Angriffskrieg in Syrien

Kritik, Ablehnung oder Verständnis: Internationale Reaktionen auf die türkische Militärinvasion.


Nach Einmarsch türkischer Truppen  

»Der Krieg ist nicht nur dort zu gewinnen«

Kurden leisten in Nordsyrien Widerstand gegen türkische Truppen. Internationaler Druck auf Erdogan notwendig. Ein Gespräch

 


Erdogans asymmetrischer Krieg

Der Krieg gegen die Bevölkerung Nordsyriens und Erdogans Expansionspolitik wird nicht lokal beschränkt bleiben

Erdogans Krieg und die Erpressung

Erdogans Kriegsstrategie in Nordsyrien

Der IS ist nicht besiegt

Die türkische Unterstützung der islamistischen Terroristen

 



Rojava

Existenzielle Gefahr

Durch den Truppenabzug der USA ist Kobane erneut in Gefahr - bedroht von einer NATO-Armee, ausgerüstet mit in Deutschland hergestellten Waffen. Das trotz aller Widersprüche emanzipatorische Rojava braucht Solidarität dringender denn je. ...nd


7.Okt 2019: Die Lösung(-slosigkeit) syrischer Friedensverhandlungen

 

6.Okt 2019: Von Afrin bis nach Deir ez Zor: Der türkisch-sunnitische Gürtel                 

 

Ethnische Säuberung zur Lösung der „Flüchtlingsfrage“?


...Sollte die Türkei ihre Drohungen hinsichtlich einer weiteren Intervention in Nordsyrien verwirklichen, so wird sie ohne Zweifel versuchen, ihr Vorgehen von Efrîn in einem größeren Maßstab zu wiederholen. Um drei Millionen Syrerinnen und Syrer in der Region anzusiedeln, sollen wohl ebenso viele Menschen aus der Region vertrieben werden. Die Opfer eines solchen Szenarios wären natürlich in erster Linie die Kurdinnen und Kurden, die in diesen Regionen beheimatet sind. Knickt also Deutschland und die EU vor Erdogans Drohungen ein, so macht sich Deutschland in der Konsequenz auch für die Kriegsverbrechen und ethnischen Säuberungen mitverantwortlich, die der türkische Staatschef im Norden Syriens anordnen wird, um die „Flüchtlingsfrage zu lösen“. Geht sein Plan auf, wäre Kriegverbrecher Erdogan die syrischen Flüchtlinge los und hätte das Selbstverwaltungsprojekt in Nordsyrien zerschlagen. ...

Civika Azad 30.Sept 2019


Solidarität gegen den Aufmarsch des türkischen Militärs – für die Verteidigung Rojavas

Überblick zu geplanten Aktionen „#Riseup4Rojava – Vorbereitungen für Tag X in vielen Städten“ am 08. August 2019 bei der ANF  – wobei es sich hier um die Vorbereitungen in 9 Städten der BRD handelt. Zur aktuellen Lage in Nordsyrien und dem Aufmarsch der türkischen Armee sowie dem nötigen Widerstand drei weitere aktuelle Beiträge:


Der schleichende Genozid an den Kurden

Ein geschichtlicher Hintergrund zur aktuellen Politik der Türkei

Massaker und Genozide an Minderheiten in der Türkei

Das Bürgertum des sich auflösenden Osmanischen Reiches

Von der UN zur Untersuchung aufgefordert: Nichts passiert

Es folgten weitere Aufstände und staatliche Massaker an den Kurden wie z.B. in Zilan, 1930 ; Dersim, 1937; Kahramanmaras, 1978; Sivas 1993; Licê, 1993.


Geschichte wiederholt sich

2011 starben im kurdischen Dorf Roboski in der Provinz Sirnak 34 Dorfbewohner, darunter 19 Kinder durch das gezielte Bombardement türkischer Kampfjets. Die jüngsten Massaker ereigneten sich 2016 in der kurdischen Stadt Cizre, wo das türkische Militär ganze Stadtviertel dem Erdboden gleich machte und 300 Kurden ermordete.

Die Kurden leisten Widerstand

 

Auch heute wieder: Hinrichtungen, Verschleppungen, Bombardements

 

Aktuell ist die ezidische Bevölkerung besonders betroffen (Kein Ende des Völkermords an den Eziden in Sicht. Täglich gibt es Meldungen in den kurdischen Medien über Menschenrechtsverletzungen an der kurdischen Bevölkerung, besonders an der kurdischen religiösen Minderheit der Eziden in Afrin.





Bericht Interview "Make Rojava green again" ist eine Kampagne, die seit Anfang 2018 den Aufbau einer ökologischen Gesellschaft in Nordsyrien unterstützen und weiterentwickeln will.
Interview mit einem Aktivisten der Kampagne.


Buchlesung "Die Kurden ein Volk zwischen Unterdrückung und Rebellion"