Gegen Abschiebungen, Rassismus, Faschismus und Krieg - Bleiberecht und gleiche Rechte für Alle



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Aufruf:
Kundgebung Marktplatz MA  am SA, 05.09.2020, 17:30


In Deutschland und an den Außengrenzen - Wir lassen niemanden zurück!
#LeaveNoOneBehind #WirHabenPlatz


Bring deinen Stuhl und setze ein Zeichen! Die Lager an europäischen Außengrenzen sind nach wie vor überfüllt. Das Decken von Grundbedürfnissen, wie eine zuverlässige Wasser- und Lebensmittelversorgung, Zugang zu Hygieneeinrichtungen und persönliche Sicherheit der flüchtenden Menschen, die hier festgehalten werden, wird ihnen nach wie vor verwehrt. Gerade jetzt in Zeiten in denen Corona Infektionen wieder stark steigen ist es dringend notwendig, dass alle Lager evakuiert und Geflüchtete sofort dezentral untergebracht werden.

Da Mitgliedsstaaten der EU, wie Deutschland, tatenlos dabei zusehen, unter welchen menschenunwürdigen Bedingungen Geflüchtete in Lagern leben müssen und sogar proaktiv die Rettung von ertrinkenden im Mittelmeer blockieren, ist es umso wichtiger, dass Mannheim als Sicherer Hafen klar Stellung bezieht und zeigt: Wir haben Platz!

Gerade jetzt nach der Schließung der LEA In der Industriestraße im Juni dieses Jahres muss Mannheim wieder Geflüchtete aus den unmenschlichen Massenlagern herausholen und dezentral ein sicheres zu Hause bieten. Bundesinnenminister Horst Seehofer stellt sich bei der Aufnahme von Menschen auf der Flucht weiterhin quer und riskiert fahrlässig, dass tausende von Menschen in unwürdigen, unsicheren Verhältnissen leben und täglich ihr Leben riskieren müssen. Mannheim steht nun in der Pflicht sich für ein Landesaufnahmeprogramm stark zu machen und der Landesregierung von Baden-Württemberg zu zeigen: Wir lassen niemanden zurück, hier ist Platz!

Die Stadt muss sich klar gegen rassistische Abschottung stellen und sich solidarisch mit Flüchtenden für eine sichere dezentrale Unterbringung einsetzen!

Darum stellen wir am 05.09. gemeinsam mit euch Stühle auf und zeigen: Mannheim hat Platz! Bringt nach Möglichkeit gerne eure eigenen Stühle mit zur Veranstaltung, je mehr Stühle wir gemeinsam stellen, desto deutlicher können wir der Stadt zeigen:

Wir brauchen eine sofortige Evakuierung aller Lager, sowie eine dezentrale Unterbringung der Menschen. Mannheim muss als Sicherer Hafen Verantwortung übernehmen und jetzt nach Schließung der LEA wieder Geflüchtete aufnehmen! Wir fordern ein Landesaufnahmeprogramm für Baden-Württemberg, um den Versprechungen der Städte auch Taten folgen zu lassen und zu verhindern, dass weiterhin Menschen ihre Leben in den Lagern und auf dem Mittelmeer riskieren.


Für Menschenwürdiges Wohnen im Sicheren Hafen Mannheim – schließt alle Lager!

Plakate Aktion der Seebrücke Mannheim am 13.Aug 2020 vor der vormals LEA - jetzt in Renovierung - in der Industriestraße Mannheim: Lager -, Sammel-, Massenunterkünfte sind keine Lösung - nicht nur In Corana Zeiten


Pressemitteilung der Seebrücke Mannheim 14.08.20
Für Menschenwürdiges Wohnen im Sicheren Hafen Mannheim – schließt alle Lager!



Offener Brief mehrerer Seebrücken Lokalgruppen aus Anlaß der Übernahme der EU-Ratspräsidentschaft


13 Hauptforderungen der Seebrücken Bewegung an die europäische und bundesdeutsche Politik

 

 

Geflüchtete Griechenland  

Keine Hemmungen mehr

In Griechenland sollen Geflüchtete, die den Lagern entkommen sind, ihre Wohnungen räumen. Küstenwache setzt Menschen auf Schlauchbooten auf dem Meer aus.

 jW, 20.6.20

Audio der Reden und eines Teils der Musik

world refugee day - Seebrücke, AK  verdi Aktiv gegen Rechts, Alevitischer kurdischer Gesellschaftsverein, kurdischer Studierendeverband, IL Interventionistische Linke                                         


Seebrücke Mannheim:
Kundgebung am 20.6.2020 in Mannheim
"World Refugee Day - Holt die Menschen her!"


Aufruf - Forderungen


Bundesweiter Aktionstag am 23. Mai auch in Mannheim – Seebrücke für Geflüchtete nach Deutschland! 24.Mai 20 KIM

 


Einem Aufruf der Mannheimer Gruppe der bundesweiten Initiative Seebrücke waren nach Zählungen der Veranstalter*innen mehr als 300 Menschen gefolgt. Sie forderten besseren Gesundheitsschutz für Geflüchtete, die Evakuierung der überfüllten Lager auf den griechischen Inseln und konkret die Evakuierung der Sammelunterkunft des Landes in der Mannheimer Industriestraße. Eben dort fand die Aktion statt. .......

Kommunal Info 27.April 2020


Die Beiträge der zweiten OnlineDemo, Reden und Berichte auch direkt aus dem Lager Moria werden auf https://seebruecke.org/  veröffentlicht

Solidarität mit Geflüchteten -»Nur ein Tropfen auf den heißen Stein«  Kritik an Halbherzigkeit der Politik zu griechischen Flüchtlingslagern. »Seebrücke«-Bewegung rief zur Onlinedemo auf. Ein Gespräch

Repressionen gegen bundesweite Aktionen "Leave no one behind": "Es hat viele in der Bewegung fassungslos gemacht, wie da mit unseren demokratischen Grundrechten umgegangen worden ist"

Gestern,Sonntag, 5.April 20,  fand mit #LeaveNoOneBehind die erste bundesweite Aktion von Seebrücke statt, seitdem sich Bund und Länder zur Corona-Prävention auf die quasi-Aussetzung des Versammlungsrechts geeinigt haben. Es wurde zu kreativen Protestformen aufgerufen, man sollte "Spuren hinterlassen", etwa Fussstapfen, Schuhe, Slogans mit Kreide auf der Strasse malen oder auf Transparente schreiben, die man von der Öffentlichkeit sichtbar aufhängen sollte. Hauptforderung war es, dass die überfüllten EU-Flüchtlingslager auf den griechischen Inseln evakuiert werden und die Flüchtlinge endlich auch in Deutschland aufgenommen werden. Erst recht jetzt, um die BewohnerInnen bzw. Insassen dieser Flüchtlingslager vor der Corona-Pandemie zu schützen ....

Im Interview geht es auch um die Repression gegen die Menschen, die sich an den Aktionen beteiligten. Diese Repression geschah oft unter dem Vorwand des Infektionsschutzes. Zunächst zieht Henri eine Bilanz vom gestrigen Aktionstag.



Solidarity in times of Corona – Refugees Welcome!! Solidarity for everyone - #leavenoonebehind! #HumanitätJetzt #HanauWarKeinEinzelfall #EuropeMustAct #SaveThemAll #WirHabenPlatz #ShameOnEU #RefugeesWelcome #OpenTheBorders #StayAtHome #StayAtHomeDemo


Solidarität trotz Corona – Refugees Welcome!! Solidarität FÜR ALLE – #leavenoonebehind! #HumanitätJetzt #HanauWarKeinEinzelfall #EuropeMustAct #SaveThemAll #WirHabenPlatz #ShameOnEU #RefugeesWelcome #OpenTheBorders #StayAtHome #StayAtHomeDemo ENGLISH: Solidarity without borders - #leavenoonebehind!

Wir freuen uns über eure Unterstützung - https://seebruecke.org/spenden/


SEEBRÜCKE: Wir bedanken uns bei allen Unterstützer*Innen und für alle Einsendungen! 🧡 Alle Stops der Demo-Route findet ihr angepinnt in den Kommentaren! Moria Corona Aweness Team Freiwillige auf Lesbos Seebrücke Coview Transbalkan Solidarity Group Adopt a Revolution Ende Gelände Schlafplatzorga cantwashmyhands DAMN* Deutsche Asiat*innen Make Noise Hengameh Yaghoobifarah Europe must Act Familienleben für Alle Sea Watch Mare Liberum

Grenzenlose Solidarität #LeaveNoOnBehind: Seebrücke Onlinedemo 29.März ab 16 Uhr mit bis zu 6000 TeilnehmerInnen

Germany first, Menschlichkeit Second? Bundesregierung setzt Resettlement-Programme aus

... “Das Wohl der deutschen Bürger*innen steht über Allem!” Die neue Devise lautet “Germany first” und so wird ein humanitäres Programm für 5000 schutzbedürftige Personen pro Jahr eingestampft, während mehr als 100.000 deutsche Tourist*innen unter Aufwendung aller Mittel mit einer spektakulären “Luftbrücke” zurückgeholt werden.

Unsere Solidarität darf nicht an den Landesgrenzen enden! Im Gegenteil: Solidarität mit Menschen auf der Flucht und in katastrophalen Lagern muss gerade jetzt selbstverständlich sein. Die EU und Deutschland investieren Milliarden in Sofortprogramme zur Stabilisierung der Wirtschaft und zur Rettung von Banken, wenden aber nur einen Bruchteil ihrer Ressourcen dafür auf, schutzbedürftige Menschen zu unterstützen. ...

    

Aufnahme schutzbedürftiger Menschen  

»Wir haben Platz«

Tausende Menschen fordern am Wochenende Aufnahme von Geflüchteten aus griechisch-türkischem Grenzgebiet in die BRD.


"Solidarity City“ - wie eine solidarische Stadtgemeinschaft  Flüchtlinge integrieren kann

Ende Juni veranstaltete das Bündnis „Solidarity City München“ eine Tagung zur Frage: Wie können wir das Zusammenleben in der Stadt so organisieren, dass alle daran teilhaben können – auch Geflüchtete. Dabei ging es um Themen wie: Auf welche Weise kann man Feindseligkeit gegenüber Flüchtlingen offensiv begegnen? Welche Chancen bietet das Konzept einer eigenen Stadtbürgerschaft, die auch für Geflüchtete gilt? Und: Wie weit können oder müssen wir gehen beim Schutz von Flüchtlingen?


Solidarity-Sanctuary cities global - USA, Canada, UK ........


...Sanctuary city (French: ville sanctuaire; Spanish: ciudad santuario) refers to municipal jurisdictions, typically in North America and Western Europe, that limit their cooperation with the national government's effort to enforce immigration law. Leaders of sanctuary cities say they want to reduce fear of deportation and possible family break-up among people who are in the country illegally, so that such people will be more willing to report crimes, use health and social services, and enroll their children in school. In the United States, municipal policies include prohibiting police or city employees from questioning people about their immigration status and refusing requests by national immigration authorities to detain people beyond their release date, if they were jailed for breaking local law ...


Solidarische Städte in Europa

Publikation  Partizipation / Bürgerrechte - Stadt / Kommune / Region - Europa solidarisch - Migration und Metropolen - Wohnen Solidarische Städte in Europa

Urbane Politik zwischen Charity und Citizenship 


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Inhalt:

  • Wenke Christoph und Stefanie Kron:
    Solidarische Städte in Europa
    Urbane Politik zwischen Charity und Citizenship
  • Mario Neumann:
    Baustelle solidarische Stadt
    Berlins Landesregierung und linke Bewegungen forcieren soziale Rechte für Migrant*innen
  • Katharina Morawek:
    Städtische Bürgerschaft und der kommunale Personalausweis
    In Zürich setzen sich zivilgesellschaftliche Akteure für «Urban Citizenship» ein
  • Bue Rübner Hansen:
    Stadt der Zuflucht und Migration
    Die Bewegung «Barcelona en Comú» knüpft europäische Netzwerke der Solidarität
  • Maurizio Coppola: 
    Solidarität gegen den Rechtsruck
    In Neapel setzen Aktivist*innen auf Mutualismus und neue Klassenpolitik
  • Sarah Schilliger:
    Exkurs: Ambivalenzen einer Zufluchtsstadt
    Die «Sanctuary City» Toronto versucht sich an der Demokratisierung von Grenzen