Bündnis gegen Abschiebungen

Gleiche Rechte und Bleiberecht für Alle

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23. aktualisierte auflage der dokumentation

Bundesdeutsche      Flüchtlingspolitik und ihre tödlichen Folgen (1993 bis 2016)



Die Bilanz der rechten und staatlichen Gewalt gegen Flüchtlinge   ist erschütternd:

Durchschnittlich brannte jeden dritten Tag eine  Flüchtlingsunterkunft, auch die unmittelbaren

Angriffe auf Flüchtlinge  haben dramatisch zugenommen. Die meisten dieser Taten bleiben  unaufgeklärt.

(etliche Morde und Mordversuche durch Brandstiftungen in der Region Rhein-Neckar nicht aufgeklärt)

Mitverantwortlich dafür, dass ein  gesellschaftliches Klima, in dem so etwas möglich ist, entstehen konnte,  

ist der staatliche Rassismus und die öffentliche Stimmungsmache gegen Flüchtlinge

(auch im Zusammenhang der Kriegspropaganda der Bundeswehr)


Kein sicherer Drittstaat - "Schutzhaft" - In Käfigen eingesperrt - Das mörderischte Jahr

das UNHCR meldete nun schon 3.358 tote Flüchtlinge.

Alles spricht dafür,  dass 2016 für fliehende Kriegs- und Armutsopfer aus Afrika und Asien

das mörderischste Jahr der jüngeren Vergangenheit wird. 2015 waren  insgesamt 3.771 Flüchtlinge im Mittelmeer

zu Tode gekommen - mehr als  zehn pro Tag. Dieses Jahr werden es voraussichtlich deutlich mehr  werden.

...deutliche Anzeichen für die Existenz von institutionellem (legalisiertem)Rassismus  

innerhalb des deutschen Staatsapparates, insbesondere bei der  Polizei....


In der Gedenkpolitik an die Opfer von Rassismus und deutscher Kriegspolitik, wie im Antifaschismus und im

Kampf gegen  Ausgrenzung und Rassismus ist vom deutschen Staat nichts positives zu  erwarten.

Gedenken und das aktive Streben nach Überwindung von Grenzen  müssen als gemeinsamer Kampf begriffen werden –

auch wenn sie oft noch  getrennt voneinander betrieben werden.

Die Festung Europa und der faschistische und völkische Mob - europaweit - können nicht auf dem

Müllhaufen der Geschichte enden, ohne  ihren zahlreichen Opfern zu gedenken.

Das würdigste Gedenken an die  vielen Menschen, die die kapitalistische und ausgrenzende Normalität  nicht überlebt haben,

wäre die Überwindung dieser Verhältnisse der Maximalprofit- und Kapital-Verwertungslogik!

Die Sendung beginnt mit den EU-Freihandelsverträgen, die afrikanische  Menschen in die Flucht treibt,

der deutschen Militarisierung der  Sahelzone und Flüchtlingsabwehr in Mali, Niger, Tschad und Äthiopien,  

zuletzt geht es um die geplanten Massenabschiebungen der EU in den  Bürgerkrieg nach Afghanistan.


Das Problem heißt Rassismus

Vorabdruck. Fünf Jahre nach der Aufdeckung der Mordserie

des  »Nationalsozialistischen Untergrunds« ist noch immer unklar,

­inwieweit  der Staat darüber ­informiert und darin ­involviert war

Migranten verdächtigt - Betreutes Morden - Der Fisch stinkt vom Kopf her -
Eingebrannt in die Erinnerung - Anhaltende Ignoranz

(Verharmlosung-Desinformation-Verhinderung der Aufklärung-statt Bestrafung Machtausbau)

Kemal Bozay/Bahar Aslan/Orhan Mangitay/Funda Özfirat (Hg.):

Die haben  gedacht, wir waren das. MigrantInnen über rechten Terror und Rassismus.

Papy Rossa Verlag, Köln 2016, 293 Seiten, 16,90 Euro (Neue Kleine  Bibliothek; Bd. 228)

Dessauer Justiz stellt Aktivisten der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh vor Gericht

Faschistische rassistische "Bürgerwehr"verantwortlich für Tod von Geflüchtetem

Over 30,000 refugees and  migrants died in their attempt to reach or stay in europe since 2000.  our investigation showed how european policies impacted the death rate.

Oury Jalloh und viele weitere:

Slieman Hamades,Joseph Ndukaku Chiakwa,Osamuyia Aikpitanhi. Samson Chukwu,

Ndeye Mareame Sarr, Khaled Abuzarifeh, Marcus Omofuma,Semira Adamu, Joy Gardner, Hamid Bakiri, Abdi Daud, Aamir Ageeb, Arumugan Kanapathipillai, Kola Bankole, Christian Ecole Ebune, Ricardo Barrientos, Mariame Getu Hagos, Ahmed F.,

Richard Ibekwe, Seibane Wague, Laye Alama Condé, Achidi John, Mohammad Sillah,

Halim Dener, Jorge João Gomondai, Dominique Koumadio, Maxwell Itoya .......

... mehreren tausend Toten an den Außengrenzen jedes Jahr sind auf der Website von Elias Bierdel festgehalten: www.borderline-europe.de

Am anfang  steht nur „a baby“, namenlos, 65 einträge. alphabetisch geht es weiter:  „a child“, anonym, über 600 einträge. namenlose frauen und männer, hoch  bis etwa 12.000. erst danach haben die toten auf der liste der „migrant files“  namen. 23.000 sollen es insgesamt sein, bei weitem nicht alle sind in  der online-datenbank aufrufbar. sie alle sind seit dem jahr 2000  gestorben, während sie versuchten, nach europa zu gelangen.

Die „List of Deaths“ (pdf), in der die Amsterdamer NGO United against Racism seit 1993 bislang Berichte über 17.306 Todesfälle an den EU-Außengrenzen zusammen getragen hat.

Und die Datenbank des von dem italienischen Journalisten Gabriele del Grande gegründeten Blogs „Fortress Europe“,   der auf Basis von Zeitungsberichten und Zeugenaussagen 19.000   Todesfälle seit 1988 dokumentiert hat. Beide arbeiteten ehrenamtlich,   und erfüllten eine Aufgabe, die staatliche Stellen und die EU   verweigern: Die Toten der Festung Europa werden offiziell nirgends   erfasst.

"Do you know, how many people died for this countery?" "Yes, approximately  5 million of slaves and between 80-100 million Native Americans"



Afrodeutsche Zeitzeugen des "Nationalsozialismus"

Sie wurden ausgegrenzt,  umgebracht, zu Staatenlosen erklärt oder mussten Statistenrollen in  rassistischen Kolonial- und Abenteuerfilmen übernehmen: Afrodeutsche im  Nationalsozialismus.    Bei einer Veranstaltung in Erlangen berichteten  drei überlebende schwarze Deutsche über ihre Erfahrungen während der  Nazi-Herrschaft  und lasen aus ihren Biographien.

Der 15. März wird seit einigen Jahren in verschiedenen Ländern als Aktionstag gegen Polizeigewalt gestaltet. am Görlitzer Park in Berlin-kreuzberg versammelten sich ca. 150 Menschen, um der Opfer  rassistischer Polizeigewalt in der Bundesrepublik zu gedenken.
Täter zumeist strafrei
radio aktiv berlin war dabei und berichtet in o-tönen.

weitere informationen
https://www.kop-berlin.de/

08.03.2016: Jahresbilanz Mobile Opferberatung 2015: dramatische Ausbreitung rechter Gewalt

Jahresbilanz der Mobilen Opferberatung: Mehr als 200 politisch rechts und rassistisch motivierte Gewalttaten in 2015

Angriffszahlen im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt

„Wir sind mit einer dramatischen Ausbreitung rechter und rassistischer
Gewalt konfrontiert.“

N'deye Mareame Saar, Oury Jalloh, Laye-Alama Conde, Dominique Koumadio, Christy Schwundeck, Nguyễn Ngọc Châu und Đỗ Anh Lân

31. August 1991: Jorge Gomondai

"...Jetzt fehlt nur noch eine Fuhre voller Neger, die machen wir platt",  soll einer Zeugenaussagen zufolge gesagt haben. "Einer würde schon  reichen", soll ein anderer geantwortet haben. Da biegt die Straßenbahn  der Linie 7 in die Haltestelle ein. Im hintersten Waggon, ganz allein,   Jorge Gomondai.

Die Neonazis steigen ein, sie schlagen ihn, hängen sich an die  Haltegurte und machen Urwaldgeräusche. Kurze Zeit später fällt Jorge  Gomondai aus dem Waggon. Die Tramwagenfahrerin stoppt, weil sie merkt,  dass eine der Türen nicht geschlossen ist. Da liegt der junge  Mosambikaner bereits blutüberströmt und bewusstlos auf den Schienen, die  Täter sind abgehauen. Herbeigerufene Polizeibeamte glauben, Gomondai  sei betrunken und deswegen gestürzt, obwohl Zeugen von dem Handgemenge  berichten. Der erste von zahlreichen Fehlern...."

Francis Kwame,  Video Witness of War Eliminated!   

Todesopfer rechtsextremer Gewalt in Deutschland


Weimarer Republik (1918–1933)

Die Zahl der Todesopfer rechtsextremer Gewalt in der Weimarer Republik wird auf bis zu 400 geschätzt. [5] Die Ermordung von Kurt Eisner, Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg waren der Auftakt der „Fememorde“, die von rechten Terrorgruppen verübt wurden. Matthias Erzberger und Walther Rathenau wurden von der Organisation Consul ermordet. Nach dem gescheiterten Attentatsversuch auf Philipp Scheidemann wurde die Gruppe zerschlagen.

Die Anhänger sammelten sich im Bund Wiking und der SA.

Zeit des Faschismus(1933–1945)

Siehe auch: Kategorie:Liste (NS-Opfer)

Dem staatlich institutionalisierten nationalsozialistischen   Terror fielen ca. 13 Millionen Menschen zum Opfer. Zu den größten   Opfergruppen zählen neben den rund sechs Millionen ermordeten Juden 3,3 Millionen sowjetische Kriegsgefangene und 2,5 Millionen Polen. Auch sowjetische Zwangsarbeiter und die zahlreichen Toten in den deutschen Arbeits- und Konzentrationslagern zählen dazu. Ebenfalls hinzugerechnet werden die ermordeten Sinti und Roma (bis zu 500 000), die Opfer der „Rassenhygiene“   (geschätzte 100.000 Personen) sowie etwa 130.000 Personen, die aus   politischen oder religiösen Gründen Widerstand gegen das Naziregime   leisteten. [6]

1945–1990

weit über 30, hohe Dunkelziffer

seit 1990 ....... jährliche Auflistung der Opfer

unvollständige Namensliste von 283 Todesopfern von 1990 bis Okt 2014

62 Fotos: Tödlicher Zaun

Tortured and killed - mörderisches rassistisches Abschottungsregime seit Jahrzehnten

...The San Diego Coroner’s Office classified Anastasio Hernández Rojas’s   death as a homicide, concluding he suffered a heart attack as well as   "bruising to his chest, stomach, hips, knees, back, lips, head and   eyelids; five broken ribs; and a damaged spine."

Vor 35 Jahren gab es in Hamburg einen Brandanschlag auf eine   Flüchtlingsunterkunft in der Halskestraße, dem die beiden Vietnamesen  Nguyễn Ngọc Châu und Đỗ Anh Lân zum Opfer fielen. Verübt wurde der  Anschlag in der Nacht zum 22. August 1980 von zwei Mitgliedern der  terroristischen Neonazigruppe „Deutsche Aktionsgruppen“.

Unser Gespräch kontextualisiert diesen mit weiteren Anschlägen in  West- wie Ostdeutschland und versucht Gegenstrategien herauszuschälen.

Recherche-Doku-Film "Rechtsterrorismus" - Sendezeiten 7. und 9.März 2016 (ard und swr)

mit aktuellen abscheulichen Umfrage-Ergebnissen, u.a. wie weit Mordlust auf Muslime, Geflüchtete und Gesamtlinke - Ablehnung von Refugees und Zustimmungen zu Abschiebungen und Abschottungen verbreitet,

aufgrund jahrzehntelanger rassisitscher Politik und Kampagnen auch der Regierenden im Zusammenhang von gg-und völkerrechtswidrigen Kriegsbeteiligungen und dem dafür nützlichen sog "Krieg gegen den Terror"


Hunderte rassistische Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte

563 Straftaten bisher im ersten Halbjahr registriert /

Laut Umfrage jeder zweite Bürgermeister wegen Asylpolitik bedroht und diffamiert

Flüchtlinge mit Rauchfackel angegriffen -Rassismusverdacht gegen Polizei in Grimma -Flüchtlingscafé in Berlin angegriffen


6.6.2016 "... zählt Mensch zu den Todesopfern im Mittelmeer

Januar bis Mai 2016 mindestens 2.443 Menschen

die insgesamt 23 Flüchtlinge  hinzu, die der IOM zufolge an den

EU-Ostgrenzen beim Einreiseversuch  verstarben, dann verantwortet die deutsch dominierte EU mit ihrer  

Grenzabschottung fast 89 Prozent aller Flüchtlingstode weltweit..."

Chronik der Gewalt – Hetze und Gewalt gegen Flüchtlinge 2014

Pro Asyl und die Amadeu-Antonio-Stiftung:

... im vergangenen Jahr 153 Attacken auf Flüchtlingsunterkünfte, davon 35 Brandanschläge und 118 Sachbeschädigungen. Zudem dokumentierten sie 77 tätliche Angriffe auf Asylsuchende und 256 fremdenfeindliche Kundgebungen oder Demonstrationen. ...


Flüchtling erstochen

Laut werden für Khaled, obwohl wir sprachlos sind! - Der tötlich-rassistische Normalzustand in der BRD

Dresden: Polizei informiert nur zögerlich, Mordkommission ermittelt. Atmosphäre der Angst durch Pegida-Aufmärsche


Schwerpunkt: Festung Europa

Wir berichten über die tödliche Flüchtlingsabwehr der EU, die letztes Jahr 3500 Menschen das Leben gekostet hat. Welweit 75% aller tödlichen Grenzübertritte fanden an den Außengrenzen der EU statt. Demokratie? Meinungsfreiheit? Menschenrechte?

Außerdem die Ermordung von Oury Jalloh und die fortgesetzte Mordserie an Schwarzen in den USA durch weiße Polizisten.

Die ein­ge­le­se­nen Ar­ti­kel:

  • No escape - Die Totalverweigerung Europas bei der syrischen Flüchtlingskrise – Graswurzelrevolution Januar 2015

  • Massengrab Mittelmeer: Die Abschottung der EU – Blätter Januar 2015

  • Ein Alarmphone gegen den Tod von Flüchtlingen im Mittelmeer
    Flüchtlingsschutzorganisationen setzen auf praktische Hilfe mit modernsten technischen Hilfsmitteln – Telepolis 06.01.2015

  • Oury Jalloh – Das war Mord! Wie ein rassistisches Verbrechen in deutschem Polizeigewahrsam von Polizei und Justitz zehn
    Jahre lang vertuscht wurde – Initiative in Gedenken an Oury Jalloh 05.01.2015

  • Nicht länger warten. USA: Der Krieg gegen die Schwarze Unterklasse. – Analyse & Kritik 16.12.2014

Auf der folgenden Seite findet ihr Material zum Ausdrucken und Verbreiten.

Die Übersicht wurde vom Initiativkreis: Menschen.Würdig. ...


Rassismus und Faschismus  töten überall - Ein ziemlich unfrisierter Jahresrückblick

Organisationen, die rechte und rassistische Gewalt in Deutschland seit Jahrzehnten systematisch dokumentieren, beklagen "eine neue, alarmierende Dimension" rechter Mobilisierung

Deutschland erlebt eine neue Welle rassistischer Kampagnen. Bereits seit Wochen gehen in deutschen Städten Tausende auf die Straßen, um gegen Flüchtlinge und gegen eine angebliche "Islamisierung" der Bundesrepublik zu demonstrieren. Für den heutigen Montag wird erneut zu Massenkundgebungen für ein "christliches Abendland" aufgerufen. Inzwischen sind auch Gewalttaten zu verzeichnen: Letzte Woche sind fast bezugsfertige Flüchtlingsunterkünfte in Süddeutschland einem Brandanschlag zum Opfer gefallen. Organisationen, die rechte und rassistische Gewalt in Deutschland seit Jahrzehnten systematisch dokumentieren, beklagen "eine neue, alarmierende Dimension" rechter Mobilisierung. Einer aktuellen Untersuchung zufolge sprechen sich mehr als ein Drittel der Deutschen dafür aus, Muslimen die Zuwanderung nach Deutschland zu untersagen; fast die Hälfte der Bevölkerung will Sinti und Roma aus den Innenstädten "verbannen". Die aktuellen Kampagnen spiegeln politische Vorstöße aus Teilen der deutschen Eliten. ........


... Der im Auftrag der Polizei tätige Arzt hatte dem aus Sierra Leone stammenden Laye Condé Ende 2004 im Polizeipräsidium zwangsweise Brechmittel und literweise Wasser eingeflößt, um ihn zum Erbrechen mutmaßlich verschluckter Kokainkügelchen zu zwingen. Der an Händen und Füßen gefesselte 35jährige, der zudem von zwei Polizeibeamten festgehalten wurde, fiel während der über einstündigen Tortur in Ohnmacht. Arzt und Polizeibeamte setzten die qualvolle Prozedur zur Beweissicherung gleichwohl fort, auch noch als ein Notarzt herbeigerufen worden war. Condé fiel ins Koma und starb wenige Tage später. ...


Tödliche Abschiebehaft: Selbstmordversuche sind häufige Folge deutscher Flüchtlingspolitik. Heute ist der Gedenktag, mit dem an die Opfer erinnert werden soll


Am 30. August 1983 stürzte sich der 23jährige  Kemal Altun aus Angst vor seiner drohenden Abschiebung in die Türkei aus dem Fenster des Verwaltungsgerichts Berlin und erlag seinen Verletzungen.

24 seiten zeitungsbeilage zur kampagne rassismus tötet

 

Flüchtlingsrat Baden-Württemberg
http://fluechtlingsrat-bw.de/