Bündnis gegen Abschiebungen

Gleiche Rechte und Bleiberecht für Alle

Initiative Oury Jalloh

Mehr Infos:http://initiativeouryjalloh.wordpress.com


Zahlreiche Indizien deuten darauf hin, dass Jalloh von Dritten getötet wurde

Ermittlungen zu Tod von Oury Jalloh eingestellt

Pressemitteilung der Anwältinnen der Familie von Oury Jalloh, 13.10.2017

Sechs Gründe, warum Oury Jalloh nicht selbst Feuer gelegt haben kann“.   Sie ist im Anhang beigefügt. Rechtsanwältin Heinecke erklärt für die   Familie: „Gegen die Einstellung wird Beschwerde geführt und der   Staatsanwaltschaft erneut aufgegeben werden, welche weiteren   Ermittlungsschritte zwingend zu unternehmen sind.“

Mörder in Uniform 

Justiz gerät immer mehr in Bedrängnis

Ein toter Zeuge und ein Fremder mit Brille

Weitere Tote in Dessau

Unrechts-Staat

Fest steht, dass bis in die höchsten Bundesebenen hinein kein Interesse bestand, dem Fall nachzugehen. Wer  recherchiert hat, konnte erleben, wie in den Behörden Nestbeschmutzer  gemobbt und versetzt, Journalisten abgewimmelt und für dumm verkauft  wurden. Der hat erlebt, wie der Unterstützerkreis verfolgt wird:

Eine internationale Untersuchungskommission zur Aufklärung des Falls von Oury Jalloh

12 Jahre ist es nun schon her, das Oury Jalloh in einer Dessauer   Polizeizelle verbrannt ist. Und seit 12 Jahren ist der Fall ungeklärt.   Die Ermittlungen gehen nun in eine neue Runde. Die Auswertung eines   Brandversuchs, der vergangenes Jahr unternommen wurde, lässt die   Staatsanwaltschaften an der selbst aufgestellten These, Jalloh habe sich   selbst angezündet, zweifeln. Jalloh war an Händen und Füßen gefesselt,   als das Fauer in der Zelle ausbrach und ihn auf der Matratze liegend   verbrannte. Die Ermittlungen sollen nun in Richtung der These gehen,   dass es eine Einwirkung Dritter gegeben haben muss. Wurde Jalloh vorher  misshandelt und zur Vertuschung angezündet? Ja. Davon ist die Initiative  in Gedenken an Oury Jalloh überzeugt. Mehrere unabhängige Gutachten der  Initiative haben dies bestätigt. "Oury Jalloh, das war Mord" ist der  Leitspruch der Initiative. Die neuen Wendungen in den Ermittlungen zum  Fall Oury Jalloh nimmt die Initiative skeptisch auf. Etwa, dass die  Staatsanwaltschaft halle die Ermittlungen von Dessau übernommen hat.  Noch vor einem Jahr kritisierte die Initiative auch den Aufbau des  Brandversuchs als ungenau. Nun soll der Versuch dazu geführt haben, dass  die Justiz neue Ermittlungsfragen aufwirft. Hat der Brandversuch damit  doch etwas bewirken können? Wir sprachen mit Nadine von der Initiative  in Gedenken an Oury Jalloh über die Frage, ob der Brandversuch doch noch  eine Art Erfolg gehabt hat. Wir fragten sie auch, was hinter der  Ankündigung der Initiative steckt, eine internationale  Untersuchungskommission gründen zu wollen.

BREAK THE SILENCE

Initiative in Gedenken an Oury Jalloh e.V.

Generalstaatsanwaltschaft entzieht Staatsanwaltschaft Dessau das Ermittlungsverfahren im Fall Oury Jalloh

Veröffentlicht am Mittwoch, 16. August 2017


"Diese Sendung, die Antirassismus, Widerstand und Solidarität mit den
Menschen, die von Polizisten und Rassisten ermordet und gefoltert
werden, ist Bestandteil zur Mobilisierung zur Demonstration am 07.01.17, in Dessau.
Anlass ist die derzeit laufende Kampagne zum Mord an Oury Jalloh,  der am 07.01.2005 in einer Gefängniszelle in Dessau von Polizisten   verbrannt wurde.
Kurze Statements, Aufrufe, Informationen und Originaltöne aus  bisherigen und laufenden Protestaktionen,

stehen für den 12 jährigen Kampf um die Wahrheit zum Mord an Oury Jalloh."


Kundgebung/Mahnwache            

Donnerstag, den 18. August, von 12.00  - 14.00 Uhr, Mannheim, Paradeplatz

Veranstalter: Bündnis gegen Abschiebungen (BgA), Mannheim

Der gewaltsame Tod von Oury Jalloh im Januar 2005 in einer Polizeizelle in Dessau ist immer noch nicht aufgeklärt!

Bericht der Initiative Oury Jalloh am Tag des neuen "Brandversuchs" zur Ablenkung von lang bekannten Beweismitteln: "...

Schließlich belegen die Gutachten, dass sich Oury nicht selbst  angezündet haben kann,

und dass mit hoher Wahrscheinlichkeit  Brandbeschleuniger im Einsatz waren. Gestern wurde der Brand in der  Zelle simuliert...."


Mutmaßliche staatliche Ermordung von Oury Jalloh: Drei Gutachten von Gedenkinitiative widersprechen Polizeidarstellung


Gedenken an Oury Jalloh

vor 10 Jahren gefesselt in einer deutschen Polizeizelle verbrannt!

Nicht nur in den USA mordet die Polizei, sondern auch bei uns in Deutschland.

Am 7. Januar 2005 verbrannte Oury Jalloh aus Sierra Leone in einer Polizeizelle in Dessau, Deutschland, bei lebendigem Leib – an Händen und Füßen auf einer schwer entflammbaren Sicherheitsmatratze gefesselt.

Obwohl der Mord an Oury Jalloh offensichtlich ist, wurden die deutschen Polizisten, die als einzige als Täter in Frage kommen, nie wegen Mordes oder Totschlags angeklagt. Stattdessen wurde jahrelang behauptet, Oury Jalloh habe sich mit einem Feuerzeug selbst angezündet. Dieses Feuerzeug wurde jedoch bei der Durchsuchung der Zelle nicht gefunden und tauchte erst Tage später auf. Es zeigte keinerlei Spuren von einem Kontakt zu Oury Jallohs Körpers, seiner Kleidung oder de r Matratze, auf der er gelegen hatte.

Seit Jahren organisiert die Initiative in Gedenken an Oury Jalloh e. V. an seinem Todestag eine Gedenkdemo in Dessau. Dessau ist weit weg, wir wollen daher unsere Empörung über den Mord und die darauf folgende Vertuschung durch Polizei und Justiz an diesem Tag auch in Mannheim auf die Straße tragen und uns solidarisch mit den FreundInnen und der Familie Oury Jallohs zeigen.

Wir fordern die lückenlose Aufklärung der Todesumstände und die Bestrafung der mutmaßlichen Mörder !

Oury Jalloh-Kundgebung am 07.01.2015 in Mannheim,

16.00 Uhr Willy-Brandt-Platz, vor dem Hauptbahnhof

    17,00 Uhr im Hauptbahnhof, Eingangsbereich 
    Weitere Informationen unter:
    http://initiativeouryjalloh.wordpress.com  http://www.ari-berlin.org/

Schluß mit der Straflosigkeit für staatliche und mediale Beihilfen bei rassistischen Totschlägen/Morden/Brandstiftungen

In iz3w 343 berichteten wir über einen ungeheuerlichen Fall: Der Asylsuchende Oury Jalloh war 2005 in einer Dessauer Polizeizelle bei lebendigem Leibe verbrannt worden, ohne dass die Täter dafür zur Rechenschaft gezogen wurden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt bis zum heutigen Tag, obwohl die vorliegenden Beweise und Indizien erdrückend sind. Der rassistische Polizeimord an Oury Jalloh ist aufgrund seiner grausamen Umstände und der anhaltenden Vertuschungspolitik besonders skandalös. Doch Jalloh ist nicht der einzige Afrikaner, der im Gewahrsam deutscher Behörden zu Tode kam:


Wer legte das Feuer?

Dessau: Hunderte gedachten des vor neun Jahren im Polizeigewahrsam verbrannten Flüchtling Oury Jalloh. Generalbundesanwalt verlangt neuen Prozeß

  Der "NSU"-Prozess als Film

Polizei / Geheimdienste / "Verfassungsschutz" schützen ihre Täter

OURY JA LLOH - DAS WAR MORD! MAHNUNG GEGEN STAATLICHEN RASSISMUS UND WILLKÜRLICHE STRAFLOSIGKEITAufruf der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh


Video Trailer: Oury Jalloh - Gutachten zerlegt die Selbstmordthese der StaatsapparateLampedusa in Hamburg: Pressemitteilung und Foto zur 2.Großdemo innerhalb einer Woche mit 10 000 TeilnehmerInnen am 02. November 2013


Grundrechtereport zum Verbrennungstod Oury Jallohs im polizeigewahrsam

Der freiheit beraubt und verbrannt

 

Flüchtlingsrat Baden-Württemberg
http://fluechtlingsrat-bw.de/