Gegen Abschiebungen, Rassismus, Faschismus und Krieg - Bleiberecht und gleiche Rechte für Alle


Bitte besuchen Sie diese Seite bald wieder. Vielen Dank für ihr Interesse!

Rosa Luxemburg Stiftung Baden-Württemberg
ist hier: Willi-Bleicher-Haus, Stuttgart

«Rosa Luxemburg. Ein Leben für die sozialistische Idee». Virtuelle Ausstellungsführung!


Erhard Korn, Vorsitzender der Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg, führt durch die Ausstellung «Rosa Luxemburg. Ein Leben für die sozialistische Idee». Die Ausstellung kann vor Ort im Gewerkschaftshaus Stuttgart noch bis zum 30. April 2021 besichtigt werden.


Internationaler Weltfrauentag in Mannheim

„Ein linker Feminismus ist immer auch ein solidarischer Feminismus er ist intersektional und antirassistisch. Er nimmt die Menschenrechte zum Ausgangspunkt und lässt sich nicht spalten. Und weil wir die vielen sind werden wir uns die Gleichstellung auch erkämpfen.“ Eine Vertreterin des Migrantinnenvereins Rhein-Neckar schätzte die Veranstaltung als tollen Erfolg ein und drückte ihre Zuversicht aus, dass das Bündnis auch in Zukunft zu gemeinsamen Aktionen findet.

Auf der Kundgebung sprachen eine Vielzahl von Rednerinnen .......

Von Bio bis zum großen Ganzen

Das Kollektiv »Keine Schule ohne Feminismus« stellt Forderungen an die Bildungspolitik

... Über ihren Instagram-Kanal »keineschuleohnefeminismus« haben die Aktivist*innen ein Netzwerk von Sympathisant*innen aufgebaut, das weit über die Grenzen der Stadt reicht. Über diesen Kanal leisten sie Aufklärungsarbeit und erklären Begriffe wie »Patriarchat«, »Femizid« oder »Gender Pay Gap«. Gerade sind sie dabei, sich mit Aktivist*innen anderer Schulen zu vernetzen, um sich gemeinsam für mehr Feminismus an Schulen zu engagieren. Dabei fühlen sie sich dem intersektionalen Feminismus zugehörig, setzen sich also auch gegen andere Formen der Diskriminierung und Unterdrückung ein - beispielsweise Rassismus, Antisemitismus oder antimuslimischen Rassismus. »Wir treten nicht nur für Frauenrechte, sondern für Gleichberechtigung im Großen und Ganzen ein«, betont Jara. Neben der Veröffentlichung ihres offenen Briefes planen sie für den 8. März, Banner mit ihren Forderungen an verschiedenen Orten in Berlin aufzuhängen.


Vorbild für andere

Eine indigene Feministin kämpft gegen die Zerstörung ihres Landes in Brasilien

Seit 100 Jahren: 8. März als Internationaler Frauentag         

Seit der II. Internationalen Konferenz kommunistischer Frauen 1921 wird der 8. März als Internationaler Aktionstag für die Gleichberechtigung von Frauen begangen. Schon 1910 hatte auf Vorschlag von Clara Zetkin der Internationale Frauenkongress in Stuttgart einen jährlichen Agitationstag für das Frauenwahlrecht   beschlossen. Dies wurde mit der Oktoberrevolution in           Russland und der Novemberrevolution in Deutschland in            zahlreichen Ländern verwirklicht. Im Gedenken an den Streik         der Petrograder Frauen 1917, dem Auftakt der            Februarrevolution, wurde 1921 der internationale Frauentag            nun auf den 8. März festgelegt.
            
Die FIR und ihre Mitgliedsverbände nehmen dieses Datum zum Anlass, um an den großartigen Beitrag der Frauen in allen      Ländern zum antifaschistischen Widerstandskampf zu erinnern.   Ihre Rolle war so vielfältig, wie das politische Leben des          Widerstandskampfes. Nur einige wenige Beispiele seien           genannt:
            
Jeder kennt die großartige Frau der spanischen Republik,           Dolores Ibárruri Gómez genannt La Pasionaria. Sie war            Präsidentin der spanischen Cortes. Mit ihren Reden brachte            sie viele Spanier, insbesondere Frauen, auf die Seite der            Republikaner. Von ihr stammt die Parole „¡No pasarán!" („Sie           werden nicht durchkommen!"). Sie musste 1939 ins Exil gehen      und kehrte erst 1977 – politisch ungebrochen – nach Spanien       zurück.
Frauen kämpften in den Reihen der bewaffneten           Partisanenverbände. In den Partisanengruppen der albanischen     und jugoslawischen Befreiungsarmeen gab es eigene            Frauen-Bataillone.
Auch in der Sowjetunion kämpften Frauen in den Reihen der          Partisanen. Die wohl bekannteste Figur ist Zoia            Kosmodemjanskaja. Nach erfolgreichen Einsätzen hinter der          Front wurde sie im Alter von 18 Jahren verhaftet, gefoltert            und am 29. November 1941 öffentlich hingerichtet. Als dies            bekannt wurde, schrieben sowjetische Soldaten auf ihre             omben und Panzer auf dem Vormarsch nach Westen: „Für Zoia".             
Der jüdische Dichter Hirsch Glik setzte der Litauer            Partisanin Vitka Kempner in dem Lied „Schtil, di nacht is            ojsgeschternt" ein künstlerisches Denkmal.
In allen illegalen Strukturen der Widerstandsorganisationen           waren Frauen beteiligt. Auch in der Etappe, in der            Verbreitung von antifaschistischem Material und in der            Versorgung war ihre Rolle bedeutend. Außerdem erledigten sie     Aufgaben, die für Männer unmöglich waren. So nahmen z.B. im     besetzten Frankreich Frauen gezielt Kontakte zu           Besatzungssoldaten auf, um Informationen für die kämpfenden     Einheiten des Maquis zu bekommen.
Und wir vergessen nicht die vielen tausend Frauen, die nicht          allein im KZ Ravenbrück, sondern in den zahllosen            Außenlagern aller KZ und als Zwangsarbeiterinnen vom            faschistischen Regime ausgeplündert, misshandelt und            ermordet wurden.
            
Diese verdienstvolle Rolle der Frauen im antifaschistischen            Kampf wurde in den vergangenen Jahrzehnten nicht immer in        der gebührenden Form gewürdigt. Umso wichtiger ist es, dass      wir in der heutigen Zeit – und insbesondere in der            Weitergabe der Geschichte des antifaschistischen Widerstands      der Völker – die Rolle aller Frauen für das gemeinsame             andeln deutlich machen.
            
Antifaschismus ist keine Frage des Geschlechts. Aber es             gehört zu den Grundlagen antifaschistischer Überzeugung, für eine vollständige Gleichberechtigung und die Würdigung des bedeutenden Beitrags von Frauen im antifaschistischen  Handeln damals und heute einzutreten.
            
In diesem Sinne gratulieren wir allen Frauen zum 100. Jubiläum des Internationalen Frauentags, wünschen ihnen  „Brot und Rosen" und versichern ihnen, dass dieser Tag für die FIR und ihre Mitgliedsverbände eine Verpflichtung für heute und morgen darstellt.


Der Lockdown und seine Folgen für Frauen* im Globalen Süden



SOS MEDITERRANEE - Seenotrettung für Schiffbrüchige


SOS Mediterranée



Von der feministischen Revolte zur feministischen Verfassung


... Am 8. März 2020 protestierten Millionen von Menschen in ganz Chile, es war einer der größten Protestmärsche der Revolte. »Históricas« schrieb eine Gruppe in Großbuchstaben auf den Asphalt an der Plaza de la Dignidad: Die Frauen in Chile haben Geschichte geschrieben.

Der Protestmarsch am 8. März war die letzte große Demonstration, denn wenige Tage später kamen die ersten Ausgangssperren wegen der Coronapandemie. Der mühsam erkämpfte öffentliche Raum wurde zur Tabuzone. Freitags wird trotzdem weiter an der Plaza de la Dignidad protestiert, aber die Gruppe ist kleiner geworden und die Repression der Carabineros, der militarisierten chilenischen Polizei, hat an Brutalität nicht eingebüßt. In diesem Jahr werden am Weltfrauentag wahrscheinlich nicht Millionen in Chile protestieren. Stattdessen hoffen die Aktivistinnen, die als Kandidatinnen für die Wahl der verfassungsgebenden Versammlung antreten, dass viele Millionen am 11. April zu den Wahlurnen gehen. ...



 

Die Zahl der Femizide steigt

In Juárez wird jeden zweiten Tag eine Frau ermordet - (In Deutschland jeden 3.Tag)

 


100 Gründe, den Diktator zu verurteilen- Kampagne gegen Erdogans femizidale Politik

100 Gründe, den Diktator zu verurteilen- so heißt die Kampagne gegen Erdogans femizidale Politik, mit der zwischen dem 25.11. und dem 8.3 Unterschriften gesammelt werden. Kritisiert wird sowohl die gezielte Tötung von Frauen auf Erdogans Anweisung wie zuletzt bei einem Drohnenangriff nahe Kobane im Juni 2020 als auch die gesamte frauenfeindliche Politik, die in der Türkei seit einigen Jahren zu beobachten ist.

https://100-reasons.org/


Ziel der Kampagne ist es Erdogan für seine Politik strafrechtlich zu belangen und Feminizide als Verbrechen gegen die Menschlichkeit anzuerkennen.
Zwar hat Erdogan nicht hundert sondern hunderte Verbrechen begannen, gegen die Unzählbarkeit der Verbrechen will die Kampagne aber einen Contrapunkt setzen. Sie zählt Aktivist*innen und Politiker*innen auf, die z.T. gezielt ermordert wurden wie z.B 2013 in Paris, als drei Kurdinnen- wie die Staatsanwaltschaft mutmasst geplant vom türkischen Geheimdienst.
Sie prangert aber auch die türkische Politik an: Die Zahl an Femiziden hat dort in den letzten Jahren enorm zugenommen, Feminstinnen sitzen in Haft. Es wird massiv Propaganda gemacht, um Frauen  in die Mutterrolle  zu drängen und von ihren Männern abhängig zu machen. Hilfspolizisten ist es erlaubt die Wohnungen alleinstehender Frauen zu observieren und es ist ein Gesetz geplant, dass eine Strafminderung für Vergewaltiger vorsieht, wenn diese ihre "Opfer" heiraten.

           

25. November - Tag der Gewalt gegen Frauen - eine internationalistische feministische Betrachtung

Heute am 25. November ist der internationale Tag der Gewalt gegen Frauen. Täglich versucht ein Mann in Deutschland seine Partnerin oder Ex-Partnerin zu töten und jeden dritten Tag stirbt eine Frau, auf Grund von Femiziden – der Mord an Frauen, weil sie weiblich sozialisiert und in der Gesellschaft abgewertet sind. Gewalt gegen Frauen ist die stärkste Quelle von Gesundheitsrisiken bei Frauen.
Anlässlich des Tages haben wir eine feministische und internationalistische Sendung produziert mit lokalen, aber auch internationalistischen Beiträgen, mit Forderungen, Mängeln, aber auch Empowernment.
Zu Gast in der Sendung sind Elisa Kerkow und Doreen Strauch von Ikos, Flor aus Argentinien, Feministinnen der luna roja aus Hannover und Finja Henke aus Mexiko zur feministischen Besetzung der nationalen Menschenrechtskommission. Außerdem eine Kurzgeschichte vom Hilfetelefon für Betroffene von Gewalt gegen Frauen und Musik.

Foto Flüchtlingsrat Bayern

Gespräch mit Women in Exile - Gesundheitsversorgung geflüchteter Frauen

Im Rahmen der Aktionswoche der Medinetze haben wir mit Jane von Women in Exile gesprochen über den erschwerten Zugang zu medizinischer Versorgung für illegalisierte Frauen. Women in Exile ist vor allem in Potsdam aktiv und hat kürzlich ein Gesundheitsmagazin veröffentlicht:


Das Gesundheitsmagazin ist jetzt online zugänglich!

Women in Exile & Friends: Gesundheitsversorgung für Alle - ohne Diskriminierung


Health Magazin


WOMEN IN EXILE FORDERN:


Zugang zur Gesundheitsversorgung für alle - ohne Rassismus!
Stoppt die medizinische Behandlung erster, zweiter und dritter Klasse, so dass das Menschenrecht auf Gesundheitsversorgung gewährleistet wird, das allen Menschen unabhängig von ihrem finanziellen oder Aufenthaltsstatus den Zugang
zur medizinischen Versorgung garantiert!

Stoppt Abschiebungen!
Und besonders die von traumatisierten, kranken, schwangeren Flüchtlingsfrauen
oder anderen besonders verletzlichen Personen!

Schafft Räume für Heilung!
Anstatt Flüchtlingen mit Abschiebung zu drohen, so dass sie unter Stress leben müssen, die zu Depressionen und Suizid(versuchen) führen!

Sensibilität für unsere gefährlichen Flucht-Routen!

Wir fordern die landesweite Einführung eines Routineverfahrens zum sofortigen
psychologischen Check-up für in Deutschland ankommende Personen und die Möglichkeit, mit unabhängigen Psycholog*innen einschließlich Übersetzung zu sprechen.

Bekämpfung von Rassismus im Gesundheits- und Sozialwesen!
Verbessert die Ausbildung des medizinischen Personals zur kompetenten Betreuung von Patient*innen aus anderen Ländern, die unterschiedliche kulturelle Hintergründe und Sprachen mitbringen. Dies erfordert eine angemessene Finanzierung von interkulturellen Trainings.

Stoppt Rassismus und koloniale Mentalität im Gesundheitswesen!
Die voraussetzt, dass wir an Schmerzen und an eine unangemessene
Behandlung aus unseren Heimatländern gewöhnt sind!

Bewegungsfreiheit!
Für das Recht zu kommen, das Recht zu gehen und das Recht zu bleiben!

Keine Lager für Frauen* und Kinder!
Lager verursachen Stress, (sexuelle) Gewalt und Re-Traumatisierung;
Flüchtlinge müssen in Würde leben können.

Alle Lager abschaffen!


Istanbul-Konvention: gegen Gewalt – für Gleichstellung

Präambel

Kapitel 1: Zweck, Begriffsbestimmungen, Gleichstellung und Nichtdiskriminierung, allgemeine Verpflichtungen  

Kapitel 2: Ineinandergreifende politische Massnahmen und Datensammlung  

Kapitel 3: Prävention  

Kapitel 4: Schutz und Unterstützung   

Kapitel 5: Materielles Recht  

Kapitel 6: Ermittlungen, Strafverfolgung, Verfahrensrecht und Schutzmassnahmen  
 

Kapitel 7: Migration und Asyl
 

Kapitel 8: Internationale Zusammenarbeit   

Kapitel 9: Überwachungsmechanismus


Kapitel 10: Verhältnis zu anderen völkerrechtlichen Übereinkünften  

Kapitel 11: Änderungen des Überinkommens

Kapitel 12: Schlussbestimmungen

Zum Originaldokument:          Deutsch |     Français |     Italiano |     English                    


“America Has Looted Black People. We Learned It from You” Says Women’s March Activist Tamika Mallory

»Irgendwann sind auch unsere Kräfte am Ende« – Illegalisierte Arbeiter*innen in Berlin fordern: #LegalisierungJetzt

Viele Frauen versuchen, in Deutschland ein eigenständiges Leben aufzubauen, manchmal auch, um sich patriarchalen und sexistischen Verhältnissen zu entziehen. Die zentrale Ursache dieser Situation ist die Ungleichheit zwischen dem Globalen Süden und Norden. So wie viele Europäer*innen in Krisenzeiten nach Lateinamerika ausgewandert sind, wandern auch heute Menschen auf der Suche nach einem besseren Leben aus oder fliehen vor Unterdrückung. ...

Die respect-Initiative macht seit mehr als 20 Jahren in Berlin auf die Situation von Frauen ohne Papiere aufmerksam, fördert die Selbstorganisierung, ist mit ihnen solidarisch und unterstützt sie konkret. Die meisten der illegalisierten Frauen kommen aus lateinamerikanischen und aus afrikanischen Ländern. Seit einigen Jahren sind wir auch in dem Bündnis Solidarity City Berlin aktiv und setzen uns mit anderen Gruppen für einen gleichberechtigten und würdigen Zugang zu Gesundheitsversorgung und Schulbildung für Menschen ohne oder mit nur prekärem Aufenthaltsstatus in Berlin ein.

Die Situation illegalisierter Menschen in Zeiten von Corona – Legalisierung jetzt erst recht!




#legalisierungjetzt

Willkommen bei Trixiewiz!

Trixiewiz e.V. ist eine migrantische und feministische Organisation, die sich für die nachhaltige Herstellung einer solidarischen postmigrantischen Gesellschaft engagiert. Wir verstehen uns als Ort der synergetischen Vernetzung und entwickeln gemeinsam neue und wirksame Formen der transnationalen politischen Partizipation. Dabei realisieren wir emanzipatorische und herrschaftskritische Projekte, bei denen Migrant*innen, insbesondere Frauen*, nicht nur Adressat*innen sondern vor allem Expert*innen sind. In politischen und kulturellen Bildungsangeboten für Menschen mit Migrations- und Fluchterfahrungen entwickeln wir partizipativ Strategien gegen Rassismus und Diskriminierung und initiieren Prozesse des Selbst-Empowerment.



Der feministische Frühling und die patriarchale Gegenoffensive

Die Welt muss verändert werden und die Frauen stehen dabei an vorderster Front

Der Feminismus fordert dazu auf, die Nachhaltigkeit des Lebens in den Mittelpunkt eines neuen Gesellschaftsprojekts zu stellen


DEUTSCHE ASIAT*INNEN, MAKE NOISE!

MANIFESTO

Wir wollen intervenieren und LAUT(ER) werden gegen Rassismus, Sexismus, Klassismus, Neokolonialismus und Faschismus

Palestinian women mobilized on September 26 against gender-based violence and colonialism

 

Latin American Women Mark International Safe Abortion Day

 

Women in Latin America and other parts of the world gathered on Sept. 28 to mark the International Safe Abortion Day. It was marked as a day of action for decriminalizing abortion in Latin America and the Caribbean in 1990. 

The Women's Global Network for Reproductive Rights (WGNRR) declared the day in 2011 as an international day to commemorate the passing of the Law of Free Birth. Brazilian parliament passed the law on Sept. 28, 1871, to provide freedom of children of enslaved people.  In 2015, the name was changed to International Safe Abortion Day and 83 protests were organized in 47 countries by activists and NGOs.


25. November, den Internationalen Tag gegen Gewalt gegen Frauen. Wir protestieren gegen Gewalt gegen geflüchtete Frauen* und fordern das Schließen des Lagers in Hohenleipisch als einen ersten Schritt alle Camps und Lager zu schließen. Seit Langem organisieren wir Aktionen und leisten Sensibilisierungsarbeit gegen sexuelle und sexualisierter Gewalt und Belästigung von geflüchteten Frauen*. 


Feministisches Zukunftsfestival

 Am vergangenen Wochenende, vom 12. bis 14. September, wurde Women in Exile im Rahmen des Feminist Futures Festival eingeladen, einen Workshop zum Thema „Frauen, Asyl und Solidarität: Wie offen sind meine politischen Strukturen für Flüchtlingsfrauen?...



Der Klimawandel ist ein Fluchtgrund

Am Freitag, den 9. August, gaben Frauen im Exil einen Workshop im Climate Camp Leipzig, der vom 03.-.12.08 aus der Sicht der Flüchtlingsfrauen stattfand.  Wir teilten, wie wir den Klimawandel als einen der Fluchtgründe für die Migration sehen.  Die Gründe dafür sind vielfältig: Land- und Wasserraub, Zerstörung und Veränderung von Ökosystemen.

Arbeit und Ressourcenausbeutung sind auch Faktoren, die zum Klimawandel beitragen und das Leben der Menschen beeinflussen, was zu Migration und Flucht führt.

Es folgten Diskussionen über konkrete Beispiele für Cash Crops wie die Blumenindustrie in Kenia, die 80% des europäischen Marktes beliefert, die tropische Entwaldung in afrikanischen Ländern und die Rolle multinationaler Unternehmen.

Um unsere Kämpfe zu verbinden, zusammenzuarbeiten und Teil einer internationalen Bewegung gegen Klimagerechtigkeit zu sein, haben wir nach Antworten auf die Frage gesucht, welche praktischen Schritte die Klimabewegungen in Solidarität mit den afrikanischen Ländern berücksichtigen sollten.

Ein Teil der Forderung an das Leipziger Klimacamp lautete: „Der Kampf für Klimagerechtigkeit kann nicht geführt werden, ohne Rassismus und Faschismus zurückzudrängen. Daher wird der Schwerpunkt des diesjährigen Klimacamps auf Antirassismus und Anti-Faschismus liegen“.