Bündnis gegen Abschiebungen

Gleiche Rechte und Bleiberecht für Alle


12.05.2018

Fast 60.000 honduranischen Migranten droht Abschiebung aus USA


Antikapitalismus unter Palmen: Das Weltsozialforum

In brasilianischen Salvador da Bahia fand der vierzehnte, globalisierungskritische Megagipfel statt

Im brasilianischen Salvador da Bahia fand in diesem Jahr das vierzehnte Weltsozialforum statt. Tausende Teilnehmer aus der ganzen Welt diskutierten über Alternativen zum Kapitalismus. Wieder einmal hieß es: Eine andere Welt ist möglich.

Das Weltsozialforum fand unter schwierigen Voraussetzungen statt: Im Gastgeberland Brasilien führt die rechte Regierung eine brutale Austeritätspolitik durch – und zerstört die Rechte von Arbeiter*innen und Minderheiten. Auch der Rassismus ist immer noch Alltag im größten Staat Lateinamerikas. Und die politische Gewalt gegen soziale Aktivist*innen nimmt zu: Während des Weltsozialforums wurde die linke Stadträtin Marielle Franco in Rio de Janeiro ermordet. nd


Mexiko: Karawane tritt für Rechte von Migranten ein


...Menschen vor allem aus Honduras, aber auch aus Guatemala, Nicaragua und San Salvador am 25. März von Tapachula in Chiapas, an der Grenze zu Guatemala gelegen, aufgemacht haben. Die Karawane mit dem dramatischen Namen "Viacrucis del Migrante" (Kreuzweg der Migration), an der ganze Familien teilnehmen, will bis zur zur mexikanisch-amerikanischen Grenze. Organisiert wird die Karawane von Irineo Mujica und Rodrigo Abeja von der Organisation Pueblos sin Fronteras,Völker ohne Grenzen...

...die Karawane folge der Route, die Hunderte von Migranten, auch Minderjährige, Frauen und Kinder, gegangen sind und dabei Gewalt und Diskriminierung erlitten hätten und gestorben wären: "Wir wollen ein Bewusstsein bei den Mexikanern schaffen, dass die Migranten nicht aus Lust aus ihren Ländern auswandern. Sie fliehen vor Gewalt, weil wir beispielsweise sehen, wie die Armee in Honduras die Gewalt übernommen hat. So kann man nicht in Frieden leben."


Kolumbien rangiert mit 7,4 Millionen offiziell registrierten Binnenflüchtlingen im Jahr 2017 an erster Stelle weltweit. Es steht damit noch vor dem umkämpften Kriegsgebiet Syrien mit 6,6 Millionen.


Lateinamerika im freien Radio: Ondo Info Kampagne Checkliste für Menschenrechte - Nachrichtenpool Lateinamerika - Onda Radioagentur Lateinamerika-Europa  


Unicef: Minderjährige Flüchtlinge müssen besonders geschützt werden

... 50 Millionen Minderjährige sind laut Bericht aktuell auf der ganzen Welt "in Bewegung", das bedeutet freiwillig oder unfreiwillig auf der Suche nach einem neuen Zuhause. Oft ist diese Migration positiv – Familien und ihre Kinder versuchen, sich auf sichereren Wegen und freiwillig an einem anderen Ort ein neues Leben aufzubauen. Doch für einige Millionen Menschen geschieht diese Migration unfreiwillig und ist mit vielen Risiken und Gefahren behaftet. Mehr als die Hälfte der Kinder, 28 Millionen, wurden auf Grund von Konflikten aus ihrem alten Zuhause vertrieben. Oft müssen sie dann auf Schlepper zurückgreifen oder sich auf Wege begehen, auf denen sie nicht sicher sind. Von den 50 Millionen Kindern stammen 6,3 Millionen aus Zentral- und Südamerika. Vor allem in den Ländern des "Nördlichen Dreieck" - El Salvador, Guatemala und Honduras - ist die Migration oft unfreiwillig. ...


Bolivien: Opposition führt rassistische Kampagne gegen Morales



Weltkonferenz der Völker 20.-21.6.17

"Für eine Welt ohne Mauern hin zur universellen Staatsbürgerschaft"



"...Heute   führe die zunehmend militaristische Politik der Nato-Staaten zu    Kriegen und humanitären Krisen in Ländern wie Irak, Libyen, Syrien,    Afghanistan und Jemen, in deren Folge Tausende vor dem Tod fliehen und   im Meer umkommen bei ihrem Versuch, ihr Leben im Exil zu retten"

Ziel der Konferenz war, einen Austausch zwischen Regionen und

europäischen Kommunen zu ermöglichen, die Flüchtlinge direkt aufnehmen wollen. Städte wie
Malmö und Barcelona haben es vorgemacht und mehr Flüchtlingen Schutz in ihren Städten gewährt,
als ihnen von ihren jeweiligen Regierungen zugewieen wurden.

20.6.17: Bei drei Flüchtlingsunglücken im Mittelmeer sind in den vergangenen   Tagen vermutlich mehr Menschen umgekommen als zunächst angenommen.   Zusätzlich zu einem Unglück mit wahrscheinlich 129 Toten sei ein Boot   mit 85 Menschen an Bord in zwei Teile gebrochen und untergegangen,   teilte die UN-Flüchtlingsorganisation UNHCR am Dienstag mit.

...die organisation »sea-watch« und seenotreetungsorganisationen wie  »jugend rettet« und »humanitarian maritime rescue« forderten ebenfalls  legale fluchtwege nach europa. in berlin stellten am dienstag sieben  nichtregierungsorganisationen, die im mittelmeer tätig sind, ihre  forderungen an die europäischen union vor ....


Ecuador setzt sich für humane Migrations- und Flüchtlingspolitik ein

                     Gesetze stärken Rechte von Bürgerinnen und Bürgern im Ausland sowie von Einwanderern. Sogenannte universelle   Staatsbürgerschaft schwer durchsetzbar...

Zahlreiche Videos der Konferenz 

https://www.youtube.com/watch?v=k70oZZMbiIw

https://www.youtube.com/watch?v=GDrnBOCLjwU

https://www.youtube.com/watch?v=jwxAClbrdz8

https://www.youtube.com/watch?v=Ku2B01kk-PU

Bolivia alberga la Conferencia Mundial de los Pueblos

Organizaciones sociales bolivianas solicitaron  este martes durante la inauguración de la Cumbre Mundial de los Pueblos  “Por un mundo sin muros hacia la ciudadanía universal”, paz y armonía  para la humanidad, así como evitar las guerras y proteger a la Madre  Tierra.

Weltkonferenz der Völker 20.-21.6.17 

https://amerika21.de/2017/06/178220/gipfel-migration-bolivien


Die Mauer und alte nicht verheilte Wunden


"Für eine Welt ohne Mauern hin zur universellen Staatsbürgerschaft"

"...Heute   führe die zunehmend militaristische Politik der Nato-Staaten zu    Kriegen und humanitären Krisen in Ländern wie Irak, Libyen, Syrien,    Afghanistan und Jemen, in deren Folge Tausende "vor dem Tod fliehen und   im Meer umkommen bei ihrem Versuch, ihr Leben im Exil zu retten"

global: Kolumbien hatte 2016 weltweit die meisten Binnenflüchtlinge

... betonte   im Zuge der Vorstellung des Berichts, dass die aktuellen Zahlen einmal   mehr als klares Indiz zu werten sind, dass die Anstrengungen für ein   erfolgreiches Voranschreiten und Umsetzen des kolumbianischen   Friedensprozesses von großer Bedeutung sind. Leider könne man heute noch   nicht von einem Ende des bewaffneten Konflikts in Kolumbien sprechen.

Die Länder, die nach Kolumbien in absoluten Zahlen am meisten   Binnenflüchtlinge haben, sind Syrien (6,3 Millionen), der Sudan (3,3   Millionen), der Irak (3,0 Millionen) und die Demokratische Republik   Kongo (2,2 Millionen).

Global Passport: Plädoyer für universelle Staatsbürgerschaft. Kritik an Abschottung von USA und EU

Solidarity with migrants at U.S./Mexico border

 

Die Mauer und alte nicht verheilte Wunden

Als    Ergebnis der Besetzung durch die USA verlor Mexiko 50% seines    Territoriums und jetzt hat genau dieses Usurpator Land beschlossen, mit   einer Investition von über 10 Milliarden Dollar eine Mauer zu errichten


global: Kolumbien hatte 2016 weltweit die meisten Binnenflüchtlinge

 

 

Flüchtlingsrat Baden-Württemberg
http://fluechtlingsrat-bw.de/

 

 

 AK Asyl RLP

http://asyl-rlp.org/